Erfurter Herbstlese 2026
Buchpremiere: Die gestohlenen Worte
Ein Skelett in der Geistervilla und ein Geheimnis aus der Welt der Literatur
Die sogenannte Geistervilla nahe Bonn steht seit über 100 Jahren für Gerüchte, Verschwinden und ungelöste Fragen. Als bei Renovierungsarbeiten ein menschliches Skelett entdeckt wird, führen die Hinweise zurück zu einem gefeierten Schriftsteller des 19. Jahrhunderts und seinem rätselhaften Nachlass. Diakon Gregor Bauers begibt sich auf Spurensuche in die Vergangenheit und gerät in einen komplexen Kriminalfall, in dem Gier, Verrat und geistiger Diebstahl bis in die Gegenwart reichen. “Die gestohlenen Worte“ verbindet kriminalistische Spannung mit historischem Hintergrund und literarischem Milieu. Ein atmosphärischer Krimi über ein Erbe, das bis heute nachwirkt – und einen Fall, der zeigt, wie tödlich gestohlene Ideen sein können.
Margarete von Schwarzkopf, geboren in Wertheim am Main, studierte in Bonn und Freiburg Anglistik und Geschichte. Sie arbeitete zunächst für die Katholische Nachrichtenagentur, dann als Feuilletonredakteurin bei der “Welt“ und viele Jahre beim NDR als Redakteurin für Literatur und Film. Heute ist sie als freie Journalistin, Autorin, Literaturkritikerin und Moderatorin tätig.
Foto: Ingo Winkelstroeter

