Kunstfest Weimar 2026
Kraftvolle Reflexion über Generationen prekärer Arbeit
Izithukuthuku handelt von der Schönheit, der Last und der Ausdauer der Arbeitenden – insbesondere vom Leben eines migrantischen Arbeiters im rasanten Puls eines chaotischen, krisengeschüttelten Systems.
Die mitreißende Performance des virtuosen Ensembles aus Johannesburg wurzelt in den rhythmischen Bewegungssprachen von isiPantsula, Ndlamu und Setapa. Schreibmaschinen, Nähmaschinen, Transportkisten und menschliche Körper erschaffen eine perkussive Klangwelt der entfremdeten Arbeit und des gewaltsamen Kapitalismus, der sich von produktiven Seelen nährt.
Vor dem Hintergrund erzwungener Industrialisierung und kolonialer Ausbeutung im südlichen Afrika ist Izithukuthuku ein kraftvoller Ausdruck des generationenübergreifenden Erinnerns und Protests sowie eine Feier des Überlebens, der Würde und des Widerstands.

