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  • Festival der Travestie

    Festival der Travestie

    Eine Show wie ein Rausch aus Glanz, Gefühl und großer Kunst!

    Inszeniert und moderiert von der unvergleichlichen Maria Crohn

    Willkommen zu einem Abend, der die Welt für ein paar Stunden stillstehen lässt – weil er so intensiv, so wunderschön und so außergewöhnlich ist, dass man alles andere vergisst. Das Festival der Travestie ist mehr als nur eine Show. Es ist ein Erlebnis. Ein Feuerwerk der Emotionen. Eine Hommage an die Kunst der Verwandlung, an das Leben selbst – bunt, laut, ehrlich und grenzenlos.

    Was Sie erwartet? Alles. Und noch mehr!
    Wenn die Lichter angehen und sich der Vorhang hebt, beginnt eine Reise durch Welten, in denen alles möglich scheint. Wo ein Mann zur Diva wird, ein Song zur Gänsehaut und ein einziger Blick das ganze Publikum fesselt. Live-Gesang trifft auf bissige Comedy, Parodie auf echtes Gefühl, Glitzer auf Tiefgang.
    Hier wird gelacht, gestaunt, berührt – und manchmal auch getröstet. Denn Travestie ist nicht nur Unterhaltung. Travestie ist ein Spiegel der Gesellschaft, ein Ventil für alles, was wir oft nicht aussprechen dürfen, und gleichzeitig ein Fest des Lebens in all seinen Facetten.

    Die Künstlerinnen auf der Bühne:
    Sie sind Meisterinnen der Illusion, Verwandlungskünstlerinnen mit Seele. Jede Einzelne trägt ein ganzes Universum in sich – und bringt es mit Charme, Witz und atemberaubender Präsenz auf die Bühne. In dieser Show trifft Talent auf Haltung, Professionalität auf Leidenschaft. Ob stimmgewaltige Balladen, freche Conférencen, urkomische Figuren oder bewegende Monologe – alles ist handgemacht, live und mit Herzblut dargeboten. Hier wird nichts versteckt, aber vieles verwandelt. Und genau das macht den Zauber aus.

    Und mittendrin: Maria Crohn.
    Sie ist nicht nur Gastgeberin, sondern Herz und Seele des Festivals. Mit ihrer Erfahrung, ihrer spitzen Zunge, ihrem großen Herzen und ihrem unverwechselbaren Stil führt sie durch den Abend – mal berührend, mal brüllend komisch, immer echt. Eine Bühnenpersönlichkeit, die nicht spielt – sondern lebt.

    Warum Sie diese Show sehen müssen:
    Weil Sie lachen wollen.
    Weil Sie staunen wollen.
    Weil Sie sich selbst vielleicht ein Stück näherkommen wollen.
    Weil Travestie mehr ist als Show – sie ist ein Lebensgefühl.

    Diese Show reißt Mauern ein – zwischen Geschlechtern, Klischees und Schubladen. Und baut Brücken: von Herz zu Herz, von Mensch zu Mensch.

    Sichern Sie sich Ihre Tickets für einen Abend, der bleibt.

    Das Festival der Travestie ist nicht einfach nur ein Programmpunkt. Es ist ein Ereignis. Ein Erlebnis, das man nicht nur sieht, sondern fühlt – mit Haut und Haar, mit Bauch und Herz.

    Festival der Travestie – Wenn Kunst, Unterhaltung und Menschlichkeit eins werden. Ein Abend. Viele Gesichter. Eine Botschaft: Du darfst du sein. Und das feiern wir.

    Foto: Steven Schwanz

    Kulturhaus,Gotha
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  • Jürgen von der Lippe liest: SEXTEXTSEXTETT

    Jürgen von der Lippe liest: SEXTEXTSEXTETT

    Comedylesung

    Jürgen von der Lippe, Jahrgang 1948, ist seit Jahrzehnten als erfolgreicher Meister humoristischer Feinarbeit und Moderator auf Bühnen und im Fernsehen unterwegs. Er lebt in Berlin und ist unter anderem Träger des Bambi, des Grimme-Preises und der Goldenen Kamera. Seine letzten Bücher «Beim Dehnen singe ich Balladen», «Der König der Tiere», «Nudel im Wind» und «Sex ist wie Mehl» standen wochenlang auf der Bestsellerliste.

    Wie bei allen vorherigen 15 Büchern werden die Fans ihren Spaß haben und die Nichtfans die zahlreichen sprachlichen Finessen, interessanten Fakten, geistreichen Apercus übersehen, ob absichtlich oder aufgrund kognitiver Schwäche, und sich über die genitalreferentiellen Stellen entrüsten. Dazu bemerkte schon Goethe: Ein jeder hört nur das, was er versteht. Ansonsten halte ich es mit Schopenhauer: Wollust im Akt der Kopulation. Das ist es. Das ist das wahre Wesen und der Kern aller Dinge, das Ziel und Zweck alles Daseyns.

    Das ist der universelle menschliche Zustand: Wollen, vorübergehende Befriedigung, Langeweile, weiteres Wollen. Die Genitalien sind der eigentliche Brennpunkt des Willens.
    Drei Schopenhauer-Zitate, die ich jedem Kritiker um die Ohren haue, der mir vorwirft, genitalreferentielle Themen zu präferieren.
    So wie jetzt:

    Es fällt schwer, bei meinem neuen Buch nicht ins Schwärmen zu geraten. Sogar mir. Schon der Titel Sextextsextett, Zungen- und Eisbrecher im Gespräch zugleich. Was verspricht er?
    Alles, was sie wollen und noch mehr:
    Viel Zeitgeist, der mal zeitlos daherkommt, mal geistlos, Antworten auf drängende Fragen wie: Was leistet Sprache bei Haarausfall, wie macht man achtsam Schluss mit dem Partner, wo liegen die Unterschiede zwischen Goethes erotischer Lyrik und der von Hermann Löns? Was will die feministische Bewegung „Gleiche Brust für alle“? Wer sagte: Die Genitalien sind der eigentliche Brennpunkt des Willens und welchen Namen könnte man dem eigenen geben? Schopenhauer. Also von dem stammt das Zitat, das andere ist Ihre Sache. Wie viele Bedeutungen kann der Satz “ich habe einen Finger im PO“ haben?
    Etliche Texte spiegeln meine Xenologophilie wieder, meine Liebe zu Fremdwörtern, die ich dann gern anhand von Witzen erkläre, wie zum Beispiel den Malapropismus, die Verwechslung von ähnlich klingenden Fremdwörtern. “Gestern nachmittag bin ich defloriert worden. Du meinst konfirmiert! Nein, das war vormittags. Einer der geheimnisvollsten und gleichzeitig universell verwendbarsten Sätze des Buches, wenn nicht der Literatur, ist: Ich bin jetzt wach. Mehr möchte ich im Moment nicht sagen. Und es gibt Gedichte, entstanden als Beifang während der Wassergymnastik mit meiner Frau im Urlaub.

    Totenblass und leichenbleich
    Die Augen starr, die Nudel weich
    Den eignen Partner so zu sehen
    Nach der Liebe, ist nicht schön

    Dauer der Veranstaltung: 2,5 Stunden

    Kulturhaus,Gotha
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  • Dr. Mark Benecke

    Dr. Mark Benecke

    Insekten auf Leichen

    Fälle, in denen Insekten auf Leichen wichtig wurden. Und warum sind die Tiere eigentlich an so vielen Tatorten?

    Kriminalbiologe DR. MARK BENECKE widmet sich auf skurrile bis teilweise eklige Weise spannenden Fragen, die man manchmal lieber nicht beantwortet haben möchte: Wieso sind beispielsweise die Fingernägel der aufgedunsenen Männerleiche so lang und welche Madenart kriecht zugleich aus ihrem Mundwinkel? Somit ist nicht der Tod BENECKES Job, sondern das Leben nach dem Tod. Wenn die Maden den Mörder entlarven, hat er alles richtig gemacht…
    Folgen Sie ihm in eine schockierende und faszinierende Welt. Durch BENECKES Analyse verschiedener Insekten, die auf Leichen gefunden wurden, konnte schon unzähligen Verbrechern weltweit das Handwerk gelegt werden. Allerdings kann sich dem Betrachter beim Anblick einiger Fotos leicht schon mal der Magen umdrehen. Denn gezeigt werden nicht die üblichen Bilder, sondern Aufnahmen stark entstellter Leichen. Nur durch detaillierte Nahaufnahmen lassen sich die wirklich interessanten Fragen klären. Der Kölner Kriminalbiologe wurde vom FBI ausgebildet und operiert international. BENECKE hat Speziallabors in Kolumbien, Vietnam und auf den Philippinen errichtet. Zahlreiche Radio und TV-Auftritte zeugen vom großen Interesse der Öffentlichkeit an seiner Arbeit.

    ACHTUNG! Kein Einlass nach Veranstaltungsbeginn!

    Dauer der Veranstaltung: 3 Stunden

    Foto1: Jara Reker
    Foto2: Meike Poese

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  • Daphne de Luxe

    Daphne de Luxe

    Kopf hoch, Brust raus!

    Foto: Simona Bednarek

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