Wie alles begann – Die frühen Jahre
Ohne die Folkgruppe “Tonkrug“ gäbe es die Familienband “fiddle folk“ nicht. So sind die Gründungsmitglieder der Fiddle Folker – Bettina und Andreas Klingner – seit Anbeginn aller Zeiten auch aktive Tonkrüge (ab 1976!). Richtig los ging’s mit der Folklore im Lutherjahr 1983. Hier gab es noch 4-stimmige Sätze wie “Ein feste Burg ist unser Gott“ und “Florian Geyer“. Regelmäßige Rundfunkaufnahmen im Berliner Studio Nalepastraße und die Mitwirkung an 2 Langspielplatten waren die damaligen Höhepunkte. Auch bei verschiedenen Rundfunk- und Fernsehproduktionen (“Auf Schusters Rappen“, “Landpartie“, “Mit Brummtopf, Bass und Fiedel“ u. v. m.) war die Gruppe präsent. Konzertreisen führten sie in den 80er Jahren nach Tschechien und zum Folklorefest der Nordländer nach Archangelsk. Inzwischen musiziert die nächste Generation der Tonkrüge aktiv mit und zur bewährten deutschen Straßenmusik kamen flotte Songs und stilvolle Geigenklänge aus Irland und Amerika – die “fiddle folk family“ war geboren. Seit 2003 tourt die Familienband durch Sachsen und Deutschland und ist in Leipziger Pubs, zum Folkfest in Rudolstadt, in Bad Schmiedeberg und Neukirch regelmäßig zu erleben.
Das Besondere…
Eine Band besteht gemeinhin aus Musikern. Diese Band besteht aus Musikern aus nur einer Familie. Die “fiddle folk family“ – das sind Andreas, Bettina, Felix, Simon und Stephan Klingner. 40 Jahre angefüllt mit Klängen liegen zwischen Felix, dem jüngsten Familienmitglied, und Folk-Urgestein Andreas “Moser“ Klingner, dem Vater der Singenden.
Die Familienband liefert ihrem Publikum handgemachte Folklore, virtuos auf akustischen Instrumenten vorgetragen. Mit ihrer ursprünglichen, mitreißenden Musik ohne elektronischen Schnickschnack sind sie auf historischen Märkten ebenso zu Hause wie auf den Kleinkunstbühnen in Deutschland. Den charmanten Ansagen von Andreas kann man sich dabei genauso wenig entziehen wie dem frischen Geigenspiel von Stephan. Bekannte Volkstanzpolkas und Reels werden genauso humorvoll und frisch präsentiert wie Gesellenlieder aus Omas Zeiten und Balladen von der grünen Insel Irland. Dass dabei die Geigen eine besondere Rolle spielen, versteht sich fast von selbst – eben fiddle folk Musik.

