Metal Storys
Über das Buch:
Eine – nicht von ungefähr auf Charles Bukowskis Kultbuch anspielende – Sammlung von burlesken, komischen, satirischen und zu 97 Prozent wahren Storys und Gonzo-Reportagen zum Thema Hardrock und Heavy Metal – geschrieben von einem der
dienstältesten Chronisten des Genres.
Frank Schäfer nimmt die Leserinnen und Leser mit auf seine Tauchgänge in die kuttenbehangene, nietenbewehrte, splissgeschädigte Hardrock-Szene und lässt sie teilhaben an dieser herrlich schwarzweißen und trotz dem hochkomplexen, martialischen und doch so friedlichen Unterwelt.
Er kriecht ganz tief hinein in die Boxen seiner Anlage, um seiner Musik noch eine letzte lebensphilosophische Maxime abzugewinnen – oder wenigstens einen guten Witz. Obwohl nicht nur dienstalt, geht er immer noch dorthin, wo es wehtut: in den Moshpit, in die Untiefen des Schlamms von Wacken oder in die Jugendkirche, wo junge Konvertiten ohne pastorale Aufsicht eine schwarze Messe improvisieren.
Der Autor hat schon die Erfindung des Heavy Metal hautnah miterlebt und so schwingt manchmal auch ein bisschen Wehmut mit, wenn er noch einmal die frühen, aber ganz und gar nicht unschuldigen Tage des Genres heraufbeschwört.
Über den Autor:
Frank Schäfer (geboren 1966, Dr. phil.) lebt als Gonzo-Kritiker, Metallarbeiterdichter und langjähriger Leadgitarrist von Salem’s Law in Braunschweig Rock City.
Er ist seit vielen Jahren als Literatur- und Musikkritiker für taz, NZZ, Zeit Online und andere Medien tätig, insbesondere als Spezialist für Hardrock und Heavy Metal. Im Rolling Stone und im Rock Hard betreut er eine ständige Kolumne zum Thema.
Neben Romanen und Erzählungen erschienen von ihm diverse Sachbücher und Essaybände zur Literatur- und Kulturgeschichte, zuletzt Krachgeschichten (Zweitausendeins), Heavy Kraut (Verlag Andreas Reiffer) und AC/DC. 100 Seiten (Reclam).
Foto: Moritz Thau

