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Erfurter Herbstlese

Alles hat seine Zeit?

Vorverkaufsstart: 18.08.2018 09:30 Uhr

Herzlich willkommen zur 22. Erfurter Herbstlese!
„Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde", heißt es beim Prediger Salomo. Aber hat diese Sentenz für uns Heutige noch eine Bedeutung? So wie die Jahreszeiten aus den Fugen geraten sind und sich nicht mehr an ihre frühere Abfolge halten wollen, so ist auch das moderne Leben längst nicht mehr von festen Leitplanken und einer vorgegebenen Struktur gekennzeichnet. Vieles geschieht gleichzeitig, wir sind global vernetzt und müssen uns in einer sich immer schneller wandelnden Welt zurechtfinden. Worte wie „Muße" oder „Innehalten" haben in der Welt der Künstlichen Intelligenz und der Algorithmen keinen Platz, wohl aber in der der Literatur.

Wir stellen in diesem Herbst einige Bücher vor, die sich mit der permanenten Überforderung des modernen Menschen und seiner Zeitnot befassen. Eva Corino plädiert mit ihrem „Nacheinander-Prinzip" für das selbstbewusste Auskosten der verschiedenen Lebensphasen in Beruf und Familie. Der Anthropologe und bekennende Anarchist David Graeber denkt darüber nach, weshalb wir viel zu viel Zeit mit Arbeit verbringen. Viele Menschen noch dazu in „Bullshit-Jobs", die manchmal zwar hochbezahlt sein mögen, aber für die Welt eigentlich nutzlos sind. Die aktuellen Romane von Steffen Mensching, Arno Geiger, Christoph Hein oder dem Schauspieler Burghart Klaußner führen ins vergangene 20. Jahrhundert und zeigen, dass zur Selbstvergewisserung in der Gegenwart immer der Blick zurück in die Vergangenheit gehört.

Natürlich nehmen wir uns auch in diesem Herbst die Zeit für Unterhaltung und Nervenkitzel: Namen wie Horst Evers und seine kabarettistischen Lesungen oder Melanie Raabe mit ihrem neuen Thriller stehen dafür.

Ohne Sponsoren wäre ein solches Festival nicht möglich. Wir danken der Stadtwerke Erfurt Gruppe, unserem Hauptsponsor, dem Hotel Krämerbrücke, der Buchhandlung Hugendubel und der Zentralklinik Bad Berka sehr herzlich für ihre kontinuierliche Förderung. Auch den Medienpartnern TA, TLZ und MDR Thüringen sowie weiteren Kooperationspartnern, die uns regelmäßig unterstützen, gilt unser Dank.

Wir freuen uns, Sie, liebe Gäste, in diesem Herbst wieder an den unterschiedlichsten Orten in Erfurt, vor allem aber in unserem Kultur: Haus Dacheröden begrüßen zu dürfen, und wünschen Ihnen viele anregende Stunden und schöne kleine „Auszeiten" bei der Herbstlese!

Dirk Löhr, Vereinsvorsitzender

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Jessika Fichtel: Glücksorte in Erfurt
Sonntag, 16. Dezember 2018 11:00 Uhr | Erfurt

Erfurt macht glücklich Ein einzigartiger Glücks-Reiseführer widmet sich 80 besonderen Orten in Erfurt Wohlfühlküche, Kindheitserinnerungen und beflügelnde Auszeiten: Erfurt ist eine Schatztruhe voll Glück! Als absolute Erfurtliebhaberin weiß Jessica Fichtel, hinter welchen Ecken sich schöne Momente verbergen. 80 ganz besondere Orte hat sie für ''Glücksorte in Erfurt'' ausgewählt. Und egal, ob kulinarischer Wochenmarkt, gestrickte Kunstwerke, Ampelmännchen oder sogar ein Haus ohne Dach - sie alle schenken pures Glück. Einige der Orte sind überraschend und versteckt, andere den meisten bekannt. Immer wieder zeigt sich, dass manchmal schon ein kleiner Perspektivwechsel genügt, und im Nu ist das Glück gefunden, in einem alten Freibad oder auf einer großen Schaukel, zwischen handgefertigter Keramik, farbenfrohen Kunstwerken und verführerischer Schokolade, in verträumten Gassen oder bei einem mitreißenden Eishockeyspiel. Die Auswahl zeigt viele Facetten von Erfurt, es geht in die Natur und in Museen, in versteckte Geschäfte und originelle Kneipen, zu den Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten der Stadt. Dabei hat Jessika Fichtel selbst noch viele Details entdeckt, die ihr bis dahin völlig unbekannt waren. Und auch wenn die Autorin zu Recht anmerkt, dass jeder eine etwas andere Vorstellung vom Glück hat, so sind die ausgewählten Orte auf alle Fälle -Inspirationsquellen, Anregungen, den üblichen Blickwinkel zu wechseln und neue Perspektiven einzunehmen. Motivationen, die Stadt mit offenen Augen und offenem Herzen zu erkunden - egal ob als Einheimischer, Zugezogener oder Tourist. Glück auf jeder Seite. Jeder Glücksort wird auf einer Doppelseite mit Foto vorgestellt. Da macht schon das Durchblättern gute Laune. Mit Hilfe der ÖPNV-Hinweise sind die Orte leicht erreichbar.

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Peronnik - Ein Gralsmärchen aus der Bretagne
Sonntag, 16. Dezember 2018 14:00 Uhr | Erfurt

Figurentheater Christiane Weidringer Peronnik, ein bretonischer Tagelöhner, erbeutet mit Witz und Charme das lebenspendende goldene Becken und die todbringende diamantene Lanze von einem düsteren, zaubermächtigen Magier. Auf welch phantasievolle und charmante Weise Peronnik die ihm gestellten sieben Aufgaben löst, wird lebendig und mit viel Sprachwitz geschildert. Dass gerade der scheinbar naive Naturbursche zum Helden dieser symbolträchtigen Geschichte wird, ist nicht verwunderlich, werden doch dem Einfältigen in der bretonischen Tradition seherische Fähigkeiten zugeschrieben: Er hat die Füße in dieser und den Kopf in der anderen Welt. Erzählt und mit dem Cello begleitet von Christiane Weidringer.

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Lea - Offene Lesebühne
Mittwoch, 16. Januar 2019 19:30 Uhr | Erfurt

Dein Text. Deine Bühne. Deine LEA LEA ist die offene Lesebühne Erfurter Autoren, bei der von der Kurzgeschichte über das Gedicht bis hin zum Drama alles Selbstverfasste gelesen werden kann. Als Zugabe wird für jede Veranstaltung ein bereits bekannter Autor eingeladen, außerdem sorgen Thüringer Musiker für die musikalische Umrahmung. Durch den Abend führt Andreas Budzier. LEA wird getragen von den Vereinen Highslammer, Literarische Gesellschaft Thüringen und Erfurter Herbstlese und von der Thüringer Staatskanzlei unterstützt.

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Annelsurium mit Boogie drumherum
Samstag, 19. Januar 2019 16:00 Uhr | Erfurt

Da hat sich einiges angesammelt: Satiren, humoristische Texte, freche Gedichte und vieles mehr, was Ulf Annel vom Erfurter Kabarett -Die Arche- geschrieben hat. Das muss raus! Ran ans Publikum! Witzig, unterhaltsam, manchmal auch ein bisschen makaber und böse. Und Annel hat immer auch sein neuestes Buch dabei, diesmal sind es sogar drei. Damit das Publikum aber nicht zu viele Buchstaben inhalieren muss, spielt Mr. Speedfinger - alias Pianist Jürgen Adlung - an den richtigen Stellen des Programms sehr flotte und nicht selten fast fingerbrecherische Musik. Mit Buchverkauf! Weihnachten naht!

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Krieg der Träume - Teil 1 und 2
Montag, 21. Januar 2019 19:00 Uhr | Erfurt

Die TV-Serie KRIEG DER TRÄUME erzählt die realen Geschichten von dreizehn Männern, Frauen und Kindern, die 1918 das Ende des Ersten Weltkriegs erlebt haben und voller Hoffnung in die Zukunft blicken. Die Entstehung der Welt, in der wir Europäer heute leben, wird greifbar. Vieles was uns heute selbstverständlich scheint, entstand erst in jenen einundzwanzig Jahren zwischen 1918 und 1939, darunter die Demokratie mit allgemeinem Wahlrecht, die Gewaltenteilung und das Recht auf freie Meinungsäußerung. Die Filme erzählen eine Mentalitätsgeschichte der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen. Dabei wird Geschichte konsequent auf das subjektive Erleben einzelner Menschen verdichtet. Showrunner, Regisseur und Autor Jan Peter: ''Wir zeigen das Leben unserer Protagonisten, während es geschieht. Ohne fertige Urteile, ohne den oft besserwisserischen Blick der Nachgeborenen. Geschichte ist das, was auch uns täglich zustößt - mit offenem Ausgang.'' Für alle Menschen in Europa beginnt im Jahr 1918 eine Reise ins Ungewisse. Die Vision eines friedlichen, demokratischen Europas befindet sich dabei von Anfang an im Wettstreit mit zwei anderen, äußerst mächtigen Utopien - Kommunismus und Faschismus. Den Krieg dieser drei Ideologien, dieser Träume von einer besseren, gerechteren Welt, erzählt die TV-Serie anhand persönlicher Geschichten, die auf Tagebucheinträgen, Briefen und Memoiren basieren. Es werden aufwändige fiktionale und dokumentarische Elemente kombiniert und zu einer packenden Dramaserie vereint. Die Protagonisten der Serie machen mit ihren Träumen und Ängsten, ihrer Liebe und ihren Entscheidungen die Geschichte Europas in all ihrer Widersprüchlichkeit erlebbar. 1939 mündet diese Geschichte im Zweiten Weltkrieg.

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Krieg der Träume - Teil 3 und 4
Dienstag, 22. Januar 2019 19:00 Uhr | Erfurt

Die TV-Serie KRIEG DER TRÄUME erzählt die realen Geschichten von dreizehn Männern, Frauen und Kindern, die 1918 das Ende des Ersten Weltkriegs erlebt haben und voller Hoffnung in die Zukunft blicken. Die Entstehung der Welt, in der wir Europäer heute leben, wird greifbar. Vieles was uns heute selbstverständlich scheint, entstand erst in jenen einundzwanzig Jahren zwischen 1918 und 1939, darunter die Demokratie mit allgemeinem Wahlrecht, die Gewaltenteilung und das Recht auf freie Meinungsäußerung. Die Filme erzählen eine Mentalitätsgeschichte der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen. Dabei wird Geschichte konsequent auf das subjektive Erleben einzelner Menschen verdichtet. Showrunner, Regisseur und Autor Jan Peter: ''Wir zeigen das Leben unserer Protagonisten, während es geschieht. Ohne fertige Urteile, ohne den oft besserwisserischen Blick der Nachgeborenen. Geschichte ist das, was auch uns täglich zustößt - mit offenem Ausgang.'' Für alle Menschen in Europa beginnt im Jahr 1918 eine Reise ins Ungewisse. Die Vision eines friedlichen, demokratischen Europas befindet sich dabei von Anfang an im Wettstreit mit zwei anderen, äußerst mächtigen Utopien - Kommunismus und Faschismus. Den Krieg dieser drei Ideologien, dieser Träume von einer besseren, gerechteren Welt, erzählt die TV-Serie anhand persönlicher Geschichten, die auf Tagebucheinträgen, Briefen und Memoiren basieren. Es werden aufwändige fiktionale und dokumentarische Elemente kombiniert und zu einer packenden Dramaserie vereint. Die Protagonisten der Serie machen mit ihren Träumen und Ängsten, ihrer Liebe und ihren Entscheidungen die Geschichte Europas in all ihrer Widersprüchlichkeit erlebbar. 1939 mündet diese Geschichte im Zweiten Weltkrieg.

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Krieg der Träume - Teil 5 und 5
Mittwoch, 23. Januar 2019 19:00 Uhr | Erfurt

Die TV-Serie KRIEG DER TRÄUME erzählt die realen Geschichten von dreizehn Männern, Frauen und Kindern, die 1918 das Ende des Ersten Weltkriegs erlebt haben und voller Hoffnung in die Zukunft blicken. Die Entstehung der Welt, in der wir Europäer heute leben, wird greifbar. Vieles was uns heute selbstverständlich scheint, entstand erst in jenen einundzwanzig Jahren zwischen 1918 und 1939, darunter die Demokratie mit allgemeinem Wahlrecht, die Gewaltenteilung und das Recht auf freie Meinungsäußerung. Die Filme erzählen eine Mentalitätsgeschichte der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen. Dabei wird Geschichte konsequent auf das subjektive Erleben einzelner Menschen verdichtet. Showrunner, Regisseur und Autor Jan Peter: ''Wir zeigen das Leben unserer Protagonisten, während es geschieht. Ohne fertige Urteile, ohne den oft besserwisserischen Blick der Nachgeborenen. Geschichte ist das, was auch uns täglich zustößt - mit offenem Ausgang.'' Für alle Menschen in Europa beginnt im Jahr 1918 eine Reise ins Ungewisse. Die Vision eines friedlichen, demokratischen Europas befindet sich dabei von Anfang an im Wettstreit mit zwei anderen, äußerst mächtigen Utopien - Kommunismus und Faschismus. Den Krieg dieser drei Ideologien, dieser Träume von einer besseren, gerechteren Welt, erzählt die TV-Serie anhand persönlicher Geschichten, die auf Tagebucheinträgen, Briefen und Memoiren basieren. Es werden aufwändige fiktionale und dokumentarische Elemente kombiniert und zu einer packenden Dramaserie vereint. Die Protagonisten der Serie machen mit ihren Träumen und Ängsten, ihrer Liebe und ihren Entscheidungen die Geschichte Europas in all ihrer Widersprüchlichkeit erlebbar. 1939 mündet diese Geschichte im Zweiten Weltkrieg.

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Antanas Skéma. Das weiße Leintuch
Donnerstag, 24. Januar 2019 19:00 Uhr | Erfurt

Gelesen von Katrin Heinke Antanas Shkema (1910-1961) hinterließ einen Roman, der bis heute bedeutenden Einfluss auf die litauische Literatur ausübt: »Das weiße Leintuch«. Geschrieben zwischen 1952 und 1954, wurde er noch nie zuvor ins Deutsche übersetzt. Der Protagonist Antanas Garshva, ein litauischer Exilschriftsteller, arbeitet als Liftboy in einem vielstöckigen New Yorker Hotel. Antanas Garshva, Alter Ego von Antanas Shkema, ist vor den Sowjets aus Litauen geflohen, hadert aber mit der bigotten litauischen Leitkultur und der Trivialität der amerikanischen Konsumgesellschaft. In Rückblenden und Reflexionen versucht er seinen dramatischen Lebensweg zu verarbeiten und ihm einen Sinn zu geben, in der New Yorker Gegenwart findet er sich verstrickt in ein Dreiecksverhältnis mit seiner Geliebten Elena und ihrem Ehemann. Aus den aufwühlenden Episoden ergibt sich ein Puzzle des 20. Jahrhunderts, das Shkema mit kraftvollem sprachlichem Reichtum schildert - ein Wirbel an Wahrnehmungen und Erinnerungen, die über Garshva hereinbrechen, um deren Bewältigung er mit immer neuen literarischen Anläufen ringt. Eindrücke von den Straßen New Yorks, Liedverse und Reminiszenzen an Litauen drängen assoziativ in den Text hinein, treiben den Protagonisten voran, bedrängen ihn. »Das weiße Leintuch« erzählt aber auch von der Verantwortung des Schriftstellers in einer unsicheren Welt, von Formen der Anpassung und Möglichkeiten des Widerstands. In der alle Register ausschöpfenden Übersetzung von Claudia Sinnig ist der Roman nun auf Deutsch zu entdecken, in dunkler Schönheit und mit all seinen bis heute nicht beantworteten existenziellen Fragen. Die Übersetzerin wird am Abend anwesend sein und im Gespräch mit den Veranstaltern von ihrer Arbeit am Buch erzählen.

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Blockadebuch. Leningrad 1941 - 1944
Freitag, 25. Januar 2019 19:00 Uhr | Erfurt

Als Ales Adamowitsch und Daniil Granin 1974 begannen, Überlebende der 900 Tage andauernden Blockade Leningrads durch die deutsche Wehrmacht zu interviewen, ahnten sie nicht, worauf sie sich einließen. Die beiden Autoren wollten kein neues Heldenepos erstellen, sondern dokumentieren, wie es den Menschen ergangen war, die damals in der Stadt eingeschlossen waren, unter Hunger, Kälte und Beschuss litten und viele ihrer Angehörigen und Freunde verloren. Um das „Blockadebuch¿ 1981 zum ersten Mal veröffentlichen zu dürfen, mussten sie viele Wahrheiten der sowjetischen Zensur opfern. Erst jetzt erscheint eine vollständige Ausgabe, die die geführten Interviews sowie Tagebücher aus den Blockadejahren ohne Zensurstriche präsentieren kann. Zur Buchvorstellung im Kultur: Haus Dacheröden sind Christina Links, Slawisitin und Lektorin für russische Literatur, und Ingo Schulze, deutscher Schriftsteller, zu Gast und werden gemeinsam über das Buch diskutieren. Passagen des Textes liest der Schauspieler Martin Schink.

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Krieg der Träume - Teil 7 und 8
Montag, 28. Januar 2019 19:00 Uhr | Erfurt

Die TV-Serie KRIEG DER TRÄUME erzählt die realen Geschichten von dreizehn Männern, Frauen und Kindern, die 1918 das Ende des Ersten Weltkriegs erlebt haben und voller Hoffnung in die Zukunft blicken. Die Entstehung der Welt, in der wir Europäer heute leben, wird greifbar. Vieles was uns heute selbstverständlich scheint, entstand erst in jenen einundzwanzig Jahren zwischen 1918 und 1939, darunter die Demokratie mit allgemeinem Wahlrecht, die Gewaltenteilung und das Recht auf freie Meinungsäußerung. Die Filme erzählen eine Mentalitätsgeschichte der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen. Dabei wird Geschichte konsequent auf das subjektive Erleben einzelner Menschen verdichtet. Showrunner, Regisseur und Autor Jan Peter: ''Wir zeigen das Leben unserer Protagonisten, während es geschieht. Ohne fertige Urteile, ohne den oft besserwisserischen Blick der Nachgeborenen. Geschichte ist das, was auch uns täglich zustößt - mit offenem Ausgang.'' Für alle Menschen in Europa beginnt im Jahr 1918 eine Reise ins Ungewisse. Die Vision eines friedlichen, demokratischen Europas befindet sich dabei von Anfang an im Wettstreit mit zwei anderen, äußerst mächtigen Utopien - Kommunismus und Faschismus. Den Krieg dieser drei Ideologien, dieser Träume von einer besseren, gerechteren Welt, erzählt die TV-Serie anhand persönlicher Geschichten, die auf Tagebucheinträgen, Briefen und Memoiren basieren. Es werden aufwändige fiktionale und dokumentarische Elemente kombiniert und zu einer packenden Dramaserie vereint. Die Protagonisten der Serie machen mit ihren Träumen und Ängsten, ihrer Liebe und ihren Entscheidungen die Geschichte Europas in all ihrer Widersprüchlichkeit erlebbar. 1939 mündet diese Geschichte im Zweiten Weltkrieg.

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Du bist mein zweites Ich. Der Ehebriefwechsel Eva und Erwin Strittmatter
Dienstag, 29. Januar 2019 19:00 Uhr | Erfurt

Im Januar wird der Ehebriefwechsel der Strittmatters im Aufbau Verlag veröffentlicht. Die Schauspielerin Angelika Neutschel und Erwin Berner, ältester Sohn von Eva und Erwin Strittmatter, lesen daraus. Den ersten Jahren dieser großen Liebe, die keine leichte war und doch fast vierzig Jahre bis zu seinem Tod 1994 hielt, wohnte ein ganz eigener Zauber inne, eine Kraft und Intensität, die eng mit dem Schreiben zusammenhing. Von den allerersten vorsichtigen Geständnissen ihrer Zuneigung bis hin zu den wirklich großen Konflikten legen die Briefe aus den Jahren 1952 bis 1958, die fast vollständig erhalten sind, Zeugnis ab von dem Beginn einer ungewöhnlichen Liebe, sie erzählen von Erfahrungen in der DDR, vom Entstehen bedeutender Werke, von Ehestreitigkeiten, großen Empfindungen und Emotionen. Sie gewähren neue Einblicke in das Zusammenleben zweier starker Persönlichkeiten, die manchmal nicht miteinander, aber auch nicht ohne einander sein konnten. Anlässlich des 25. Todestages Erwin Strittmatters am 31. Januar 2019.

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Freitag, 15. März 2019 19:30 Uhr | Erfurt

Videoübertragung - kein zusätzlicher Termin So wie ich. Autobiografie Manfred Krug schwärmte für ihre Stimme, Ulrich Plenzdorf setzte ihr ein Denkmal in -Die neuen Leiden des jungen W.-. Nun erzählt Uschi Brüning, die große Jazz- und Soulsängerin, erstmals von ihrem Leben als Musikerin in der DDR, dem ständigen Vabanquespiel mit dem SED-Regime und warum sie dennoch nie die Ausreise in den Westen erwogen hat. Schon von klein auf singt sie mit Begeisterung - zu Hause, auf der Straße, im Kinderheim, in der Schule. Mit dreizehn beschließt sie, als Sängerin berühmt werden. Ihre großen Vorbilder sind Caterina Valente und Ella Fitzgerald. An der Seite von Manfred Krug feiert die junge Uschi Brüning ihre ersten Bühnenerfolge. Sie gründet eine eigene Band, will sich als Frau in der Männerwelt des Jazz behaupten. Bald lernt sie den Saxophonisten Ernst-Ludwig Petrowsky kennen. Die beiden werden ein Paar und musikalische Partner, genießen als erfolgreiche Künstler manche Freiheiten: Jazz ist die geduldete Nische, in der sich auch Unangepasste und Regimekritiker relativ zwanglos zusammenfinden können. -So wie ich- ist eine außergewöhnliche Reise in die ehemalige DDR und ihre Musikszene - und eine Liebeserklärung Uschi Brünings an den Mann ihres Lebens. Vor allem aber gibt das Buch Einblick in das ebenso bewegte und bewegende Leben dieser hinreißenden Jazzsängerin. Der Abend ist keine reine Lesung, Uschi Brüning singt auch und wird dabei von Lukas Natschinski am Piano begleitet.

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Uschi Brüning
Freitag, 15. März 2019 19:30 Uhr | Erfurt

So wie ich. Autobiografie Manfred Krug schwärmte für ihre Stimme, Ulrich Plenzdorf setzte ihr ein Denkmal in -Die neuen Leiden des jungen W.-. Nun erzählt Uschi Brüning, die große Jazz- und Soulsängerin, erstmals von ihrem Leben als Musikerin in der DDR, dem ständigen Vabanquespiel mit dem SED-Regime und warum sie dennoch nie die Ausreise in den Westen erwogen hat. Schon von klein auf singt sie mit Begeisterung - zu Hause, auf der Straße, im Kinderheim, in der Schule. Mit dreizehn beschließt sie, als Sängerin berühmt werden. Ihre großen Vorbilder sind Caterina Valente und Ella Fitzgerald. An der Seite von Manfred Krug feiert die junge Uschi Brüning ihre ersten Bühnenerfolge. Sie gründet eine eigene Band, will sich als Frau in der Männerwelt des Jazz behaupten. Bald lernt sie den Saxophonisten Ernst-Ludwig Petrowsky kennen. Die beiden werden ein Paar und musikalische Partner, genießen als erfolgreiche Künstler manche Freiheiten: Jazz ist die geduldete Nische, in der sich auch Unangepasste und Regimekritiker relativ zwanglos zusammenfinden können. -So wie ich- ist eine außergewöhnliche Reise in die ehemalige DDR und ihre Musikszene - und eine Liebeserklärung Uschi Brünings an den Mann ihres Lebens. Vor allem aber gibt das Buch Einblick in das ebenso bewegte und bewegende Leben dieser hinreißenden Jazzsängerin. Der Abend ist keine reine Lesung, Uschi Brüning singt auch und wird dabei von Lukas Natschinski am Piano begleitet.

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Fritz Pleitgen & Michail Schischkin
Dienstag, 19. März 2019 19:30 Uhr | Erfurt

Frieden oder Krieg. Erklär mir Russland - eine Annäherung Gibt es Anlass, Moskau zu fürchten? Hat womöglich Russland Grund, dem Westen zu misstrauen? Wodurch werden die Spannungen zwischen Ost und West befeuert? Und wie lassen sie sich lösen? Ein deutscher Journalist, ein Schriftsteller aus Russland - zwei profunde Kenner, zwei gegensätzliche Positionen: Michail Schischkin, vielfach ausgezeichneter Schriftsteller aus Russland, kritisiert scharf Putins autoritäre Herrschaft und die Politik des Kreml. Fritz Pleitgen, langjähriger ARD-Korrespondent in Moskau, verurteilt das Vorgehen des Westens als arrogant und fahrlässig. - Ein erhellender Dialog zweier ausgewiesener Experten, gestützt auf persönliche Erfahrung und kluge politische Analyse. So konträr ihre Positionen auch sind, in einem sind sich beide einig: Verständigung ist möglich.

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Sarah Wiener
Mittwoch, 20. März 2019 19:30 Uhr | Erfurt

Bienenleben. Vom Glück, Teil der Natur zu sein Sarah Wiener, Köchin, Umweltaktivistin, Biobäuerin, erzählt von ihrem Leben mit den Bienen. Sie entführt uns in die faszinierende Welt der Tiere, die ein maßgeblicher Indikator für die Gesundheit unseres Lebensraumes sind. Ihr Credo: Bienenvölker sind komplexe Persönlichkeiten, sie verfügen über spezifische Charaktere und Eigenschaften, und sie können uns lehren, wie ein funktionierendes Gemeinwesen mit Werten wie Solidarität, Vertrauen, Arbeitsteilung und Demokratie entsteht. Wenn die Bienen verschwinden, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben, soll Albert Einstein gesagt haben. Dass ohne die Bestäubungsleistung der Bienen den Pflanzen - und damit uns Menschen - die Lebensgrundlage entzogen ist, weiß inzwischen jedes Kind. Sarah Wiener nimmt uns mit auf eine abenteuerliche Reise durch den Lebenszyklus eines Bienenvolkes, und sie erzählt, welche Bedeutung das Imkern und die Beschäftigung mit den Bienen für sie haben.

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Rafik Schami
Donnerstag, 21. März 2019 19:30 Uhr | Erfurt

Ich wollte nur Geschichten erzählen Am 19. März 1971 landete in Frankfurt am Main das Flugzeug, das Rafik Schami nach Deutschland brachte. Die Entscheidung, seine Heimat Syrien zu verlassen, war ein Sprung ins kalte Wasser - und in die Freiheit. In Texten, die sich wie Mosaiksteine zu einem bunten Gemälde zusammenfügen, erzählt er in seiner unnachahmlichen Art Heiteres, Komisches und Ernsthaftes aus dem Leben eines Exilautors. Zum ersten Mal hebt Rafik Schami ein bisschen den Vorhang und zeigt, welche abenteuerlichen Hürden er bei seinem literarischen Schaffen überwinden musste. Eine spannende Lektüre für alle Fans und Freunde seiner Literatur - und für Neugierige. -Erst der Gang ins sprachliche Exil war die Geburt des Autors. Eine Fremdsprache musste auf literarischem Niveau erworben und nicht nur aufs Papier, auch auf die Zunge gebracht werden. Denn Schami entschied sich, seine Texte auch in freier Rede vorzutragen. Wie er das bewerkstelligt hat, ist nicht nur für Digital Natives aufschlussreich. In den 35 Jahren seiner Karriere hat der heute 71-jährige Romancier diverse Genres bedient. Der rote Faden seines Werks wird auch im vorliegenden Buch weitergesponnen: Es ist seine Stimme gegen die syrische Despotie.

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Nora Gomringer & Philipp Scholz
Samstag, 23. März 2019 19:30 Uhr | Erfurt

PENG PENG PARKER Dorothy Parker war eine vielschichtige Frau: Dichterin, Geliebte, Werbetexterin und Oscar-Nominee. Ihr lyrisches Werk ist witzig und lakonisch, mal zart, mal hart. Niemand hat so seufzend, so verlachend über die Liebe und das Rangeln zwischen den Geschlechtern geschrieben wie Dorothy Parker und uns dabei Karikaturen und fein linierte Portraits der Boulevardlöwen und -löwinnen ihrer Zeit hinterlassen. Ein New York der 20er Jahre ohne diese Ikone ist undenkbar. Aus der Fülle von Parkers Spott-, Humor- und Liebesgedichten für Kollegen, Hunde und Männer haben Gomringer und Scholz, die in den letzten Jahren mit ihrer CD PENG PENG PENG für Furore gesorgt haben, erstaunliche Songs geschaffen. Melodiös und rhythmisch, witzig und eigen weicht das Duo jenes Schwarzweiß alter Fotos und klingender Pianotasten auf zu Melodien, die schon lange zwischen den Zeilen stehen.

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Franz Müntefering
Sonntag, 24. März 2019 11:00 Uhr | Erfurt

Unterwegs. Älterwerden in dieser Zeit Franz Müntefering hat mit 78 Jahren seine Betrachtungen und Erfahrungen über das Älterwerden in unserer Zeit aufgeschrieben. Vor dem Hintergrund seiner Biografie entwickelt er seine Gedanken zum Älterwerden im Ehrenamt, als Sozialdemokrat, als Deutscher, als Bücherfreund, das Älterwerden mit der Demokratie und mit Blick auf die Zukunft. Durchweg optimistisch ist sein Buch nicht. Aber doch getragen von der Zuversicht in die Gestaltbarkeit der Dinge, abhängig von der Bereitschaft zum Engagement und vom Mut zum Handeln: in Politik, Gesellschaft und persönlich. -Älter werden heißt leben. Eine spannende Sache, die für die meisten von uns länger hält als je zuvor bei Menschen. Und die uns Gelegenheit und Mitverantwortung gibt, unterwegs zu bleiben und uns einzumischen. Zu sagen, wie es war, wie es ist und wohin die Reise gehen muss. Es geht um das alltägliche Leben im Älterwerden, um Mobilität und Begegnung, um Gesundheit und ums Sterben. Um Laufen und Lernen und Lachen. Um Solidarität zwischen Menschen und mit besonderer Dringlichkeit um die Lebenschancen der jungen Generation. Um Europa! Und um unsere Demokratie.

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Bela B Felsenheimer
Montag, 25. März 2019 18:00 Uhr | Erfurt

Scharnow In Scharnow, einem Dorf nördlich von Berlin, ist der Hund begraben. Scheinbar. Tatsächlich wird hier gerade die Welt gewendet: Schützen liegen auf der Lauer, um die Agenten einer Universalmacht zu vernichten, ein mordlustiges Buch richtet blutige Verheerung an, und mittendrin hat ein Pakt der Glücklichen plötzlich kein Bier mehr. Wenn sich dann ein syrischer Praktikant für ein Mangamädchen stark macht, ist auch die Liebe nicht weit.

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Montag, 25. März 2019 21:00 Uhr | Erfurt

Scharnow In Scharnow, einem Dorf nördlich von Berlin, ist der Hund begraben. Scheinbar. Tatsächlich wird hier gerade die Welt gewendet: Schützen liegen auf der Lauer, um die Agenten einer Universalmacht zu vernichten, ein mordlustiges Buch richtet blutige Verheerung an, und mittendrin hat ein Pakt der Glücklichen plötzlich kein Bier mehr. Wenn sich dann ein syrischer Praktikant für ein Mangamädchen stark macht, ist auch die Liebe nicht weit.

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