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Erfurter Herbstlese

Alles hat seine Zeit?

Vorverkaufsstart: 18.08.2018 09:30 Uhr

Herzlich willkommen zur 22. Erfurter Herbstlese!
„Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde", heißt es beim Prediger Salomo. Aber hat diese Sentenz für uns Heutige noch eine Bedeutung? So wie die Jahreszeiten aus den Fugen geraten sind und sich nicht mehr an ihre frühere Abfolge halten wollen, so ist auch das moderne Leben längst nicht mehr von festen Leitplanken und einer vorgegebenen Struktur gekennzeichnet. Vieles geschieht gleichzeitig, wir sind global vernetzt und müssen uns in einer sich immer schneller wandelnden Welt zurechtfinden. Worte wie „Muße" oder „Innehalten" haben in der Welt der Künstlichen Intelligenz und der Algorithmen keinen Platz, wohl aber in der der Literatur.

Wir stellen in diesem Herbst einige Bücher vor, die sich mit der permanenten Überforderung des modernen Menschen und seiner Zeitnot befassen. Eva Corino plädiert mit ihrem „Nacheinander-Prinzip" für das selbstbewusste Auskosten der verschiedenen Lebensphasen in Beruf und Familie. Der Anthropologe und bekennende Anarchist David Graeber denkt darüber nach, weshalb wir viel zu viel Zeit mit Arbeit verbringen. Viele Menschen noch dazu in „Bullshit-Jobs", die manchmal zwar hochbezahlt sein mögen, aber für die Welt eigentlich nutzlos sind. Die aktuellen Romane von Steffen Mensching, Arno Geiger, Christoph Hein oder dem Schauspieler Burghart Klaußner führen ins vergangene 20. Jahrhundert und zeigen, dass zur Selbstvergewisserung in der Gegenwart immer der Blick zurück in die Vergangenheit gehört.

Natürlich nehmen wir uns auch in diesem Herbst die Zeit für Unterhaltung und Nervenkitzel: Namen wie Horst Evers und seine kabarettistischen Lesungen oder Melanie Raabe mit ihrem neuen Thriller stehen dafür.

Ohne Sponsoren wäre ein solches Festival nicht möglich. Wir danken der Stadtwerke Erfurt Gruppe, unserem Hauptsponsor, dem Hotel Krämerbrücke, der Buchhandlung Hugendubel und der Zentralklinik Bad Berka sehr herzlich für ihre kontinuierliche Förderung. Auch den Medienpartnern TA, TLZ und MDR Thüringen sowie weiteren Kooperationspartnern, die uns regelmäßig unterstützen, gilt unser Dank.

Wir freuen uns, Sie, liebe Gäste, in diesem Herbst wieder an den unterschiedlichsten Orten in Erfurt, vor allem aber in unserem Kultur: Haus Dacheröden begrüßen zu dürfen, und wünschen Ihnen viele anregende Stunden und schöne kleine „Auszeiten" bei der Herbstlese!

Dirk Löhr, Vereinsvorsitzender

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Preis der Kurt Wolff Stiftung 2019
Freitag, 1. März 2019 19:30 Uhr | Erfurt

Mit Andreas Meyer (Merlin Verlag) und Andreas Rostek (edition.fotoTAPETA) Mit Andreas J. Meyer wird in diesem Jahr eine große Verlegerpersönlichkeit mit dem Preis der Kurt Wolff Stiftung ausgezeichnet. Dank seines literarischen Spürsinns wurde der Merlin Verlag zum Vorbild vieler Kleinverlage. Den Förderpreis erhält der Verlag edition.fotoTAPETA, dessen Verleger Andreas Rostek besonderes Augenmerk auf Literatur und Geschichte unserer osteuropäischen Nachbarn legt. Bereits vor der offiziellen Preisverleihung in Leipzig kommen die Preisträger in Erfurt zusammen, um übers Büchermachen zu sprechen und ihr aktuelles Programm vorzustellen.

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Neu aufgeblättert: Günter Kunert. Die zweite Frau
Mittwoch, 6. März 2019 19:30 Uhr | Erfurt

Mit Thorsten Ahrend und Torsten Unger (MDR Thüringen) In einer Truhe fand Günter Kunert unlängst ein Manuskript, das er vor fast fünfundvierzig Jahren geschrieben hat - einen Roman, so frech, brisant und ''politisch unmöglich'', dass Kunert, der damals noch in der DDR lebte, ihn gar nicht erst einem Verlag vorlegte. ''Absolut undruckbar'', wusste er und vergrub das Manuskript so tief in seinem Archiv, dass er selbst es vollkommen vergaß und erst jetzt durch Zufall wiederfand. Torsten Unger (MDR) und Thorsten Ahrend (Wallstein Verlag) stellen diesen literarischen Fund vor.

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Ausstellung Verschiedene Ansichten: Böll und Grass
Donnerstag, 7. März 2019 19:30 Uhr | Erfurt

Musikalischer Lyrikabend mit Safiye Can und Martin Stiebert In Kooperation mit der Heinrich-Böll-Sitftung Thüringen e.V. Eine lyrisch-literarische Verbindung zwischen gestern und heute schaffen - diesen Bogen spannen Safiye Can (Autorin, Lyrikerin, Kuratorin der ''Zwischenraum-Bibliothek'' der Heinrich-Böll-Stiftung) und Martin Stiebert (Sprechsteller, Alt-Philologe) bei diesem musikalischen Lyrikabend. Dabei werden sie musikalisch von Luca Behrendt am Akkordeon begleitet.

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Liederabend zum Weltfrauentag
Freitag, 8. März 2019 20:00 Uhr | Erfurt

Zur Finissage der Ausstellung ''100 Frauen und 100 Jahre Frauenwahlrecht'' am 8. März 2019, dem Internationalen Frauentag, findet im Kultur: Haus Dacheröden ein Konzert mit Werken von Komponistinnen aus vier europäischen Ländern statt: Sonja Isabel Reuter (Sopran) und Hsin-Pei Liu (Piano) interpretieren Lieder von Clara Schumann, Fanny Hensel, Cécile Chaminade, Rebecca Clarke und Alma Mahler. Auf dem Programm stehen bekannte wie auch unbekannte Lieder der Künstlerinnen aus verschiedenen Epochen ihres Schaffens. Die Pianistin Hsin-Pei Liu aus der taiwanesischen Hauptstadt Taipeh studierte zunächst in Kanada. Daran anschließend absolvierte sie in Weimar an der Hochschule für Musik Franz Liszt eine Weiter-bildung in den Fächern Liedgestaltung und Solopiano, die sie jeweils mit dem Konzertexamen ab-schloß. Sonja Isabel Reuter, die Sopranistin des Abends, studiert nach ihrem Bachelorabschluss im Fach Gesang/Musiktheater an der Franz Liszt-Hochschule nun an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin. Seit 2016 gestalten die beiden Musikerinnen gemeinsam zahlreiche Konzerte zu den unterschied-lichsten Anlässen und mit wechselnden Programmen und nahmen bereits erfolgreich an mehreren nationalen und internationalen Wettbewerben teil.

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Klaus & Olivia Vieweg
Montag, 11. März 2019 19:30 Uhr | Erfurt

Entschuldigung... Wozu braucht Gott ein Raumschiff? Die Philosophie in Star Trek Wir schreiben das Jahr 2019. 53 Jahre nach dem Start des Raumschiffs Enterprise versucht ein Denkschiff namens Philosophie, die Sichtweisen und Gedankenwelten der ersten Star Trek-Crew um Kirk und Spock zu ergründen. Begleiten Sie uns auf einer kleinen und amüsanten Expedition in die unendlichen Weiten des Denkraums! Lebt lange und in Frieden!

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Deutsch-Tschechische Familiengeschichten
Dienstag, 12. März 2019 19:30 Uhr | Erfurt

Lesung, Gespräch und Ausstellungseröffnung In Kooperation mit dem Tschechischen Zentrum Berlin und dem Deutschen Kulturforum östliches Europa Deutsch-tschechische Familiengeschichten im 20. Jahrhundert stehen an diesem Abend im Zentrum: Einmal am Beispiel der Romane ''Hana'' und ''Gerta. Das deutsche Mädchen'' von Alena Mornshtajnová und Katerina Tucková. Zum anderen anhand der Ausstellung über die Familie Schalek, die zeigt, wie sich Biografie und Geschichte gegenseitig durchdringen. Im Anschluss an Lesung und Gespräch mit den Autorinnen führt Ralf Pasch durch die Ausstellung. Foto 1: Alena Mornshtajnová Foto 2: Katerina Tucková Moderation: Christina Frankenberg (Tschechisches Zentrum Berlin) und Tanja Krombach (Deutsches Kulturforum östliches Europa e.V.

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Ausstellung Verschiedene Ansichten: Böll und Grass
Freitag, 15. März 2019 13:00 Uhr | Erfurt

Finissage mit Symposium Wohin mit Böll und Grass? Tanja Dückers (Schriftstellerin), Rosa Yassin Hassan (Schriftstellerin, ehem. Stipendiatin Böll-Haus Langenbroich), Jörg-Philipp Thomsa (Museumsleiter Grass-Haus Lübeck), Markus Schäfer (Heinrich-Böll-Stiftung, Böll-Archiv Köln) und Dr. Yahya Kouroshi sowie Prof. Wolfgang Struck (beide Literaturwissenschaftler, Universität Erfurt) sind eingeladen, ihre Zugänge zu den Arbeiten von Böll und Grass vorzustellen und darüber mit dem Publikum ins Gespräch zu kommen. In Kooperation mit der Heinrich-Böll-Sitftung Thüringen e.V.

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Uschi Brüning - Videoübertragung
Freitag, 15. März 2019 19:30 Uhr | Erfurt

So wie ich. Autobiografie Videoübertragung - kein zusätzlicher Termin Manfred Krug schwärmte für ihre Stimme, Ulrich Plenzdorf setzte ihr ein Denkmal in -Die neuen Leiden des jungen W.-. Nun erzählt Uschi Brüning, die große Jazz- und Soulsängerin, erstmals von ihrem Leben als Musikerin in der DDR, dem ständigen Vabanquespiel mit dem SED-Regime und warum sie dennoch nie die Ausreise in den Westen erwogen hat. Schon von klein auf singt sie mit Begeisterung - zu Hause, auf der Straße, im Kinderheim, in der Schule. Mit dreizehn beschließt sie, als Sängerin berühmt werden. Ihre großen Vorbilder sind Caterina Valente und Ella Fitzgerald. An der Seite von Manfred Krug feiert die junge Uschi Brüning ihre ersten Bühnenerfolge. Sie gründet eine eigene Band, will sich als Frau in der Männerwelt des Jazz behaupten. Bald lernt sie den Saxophonisten Ernst-Ludwig Petrowsky kennen. Die beiden werden ein Paar und musikalische Partner, genießen als erfolgreiche Künstler manche Freiheiten: Jazz ist die geduldete Nische, in der sich auch Unangepasste und Regimekritiker relativ zwanglos zusammenfinden können. -So wie ich- ist eine außergewöhnliche Reise in die ehemalige DDR und ihre Musikszene - und eine Liebeserklärung Uschi Brünings an den Mann ihres Lebens. Vor allem aber gibt das Buch Einblick in das ebenso bewegte und bewegende Leben dieser hinreißenden Jazzsängerin. Der Abend ist keine reine Lesung, Uschi Brüning singt auch und wird dabei von Lukas Natschinski am Piano begleitet.

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Uschi Brüning
Freitag, 15. März 2019 19:30 Uhr | Erfurt

So wie ich. Autobiografie Manfred Krug schwärmte für ihre Stimme, Ulrich Plenzdorf setzte ihr ein Denkmal in -Die neuen Leiden des jungen W.-. Nun erzählt Uschi Brüning, die große Jazz- und Soulsängerin, erstmals von ihrem Leben als Musikerin in der DDR, dem ständigen Vabanquespiel mit dem SED-Regime und warum sie dennoch nie die Ausreise in den Westen erwogen hat. Schon von klein auf singt sie mit Begeisterung - zu Hause, auf der Straße, im Kinderheim, in der Schule. Mit dreizehn beschließt sie, als Sängerin berühmt werden. Ihre großen Vorbilder sind Caterina Valente und Ella Fitzgerald. An der Seite von Manfred Krug feiert die junge Uschi Brüning ihre ersten Bühnenerfolge. Sie gründet eine eigene Band, will sich als Frau in der Männerwelt des Jazz behaupten. Bald lernt sie den Saxophonisten Ernst-Ludwig Petrowsky kennen. Die beiden werden ein Paar und musikalische Partner, genießen als erfolgreiche Künstler manche Freiheiten: Jazz ist die geduldete Nische, in der sich auch Unangepasste und Regimekritiker relativ zwanglos zusammenfinden können. -So wie ich- ist eine außergewöhnliche Reise in die ehemalige DDR und ihre Musikszene - und eine Liebeserklärung Uschi Brünings an den Mann ihres Lebens. Vor allem aber gibt das Buch Einblick in das ebenso bewegte und bewegende Leben dieser hinreißenden Jazzsängerin. Der Abend ist keine reine Lesung, Uschi Brüning singt auch und wird dabei von Lukas Natschinski am Piano begleitet.

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Fritz Pleitgen und Michail Schischkin
Dienstag, 19. März 2019 19:30 Uhr | Erfurt

Frieden oder Krieg. Erklär mir Russland - eine Annäherung Gibt es Anlass, Moskau zu fürchten? Hat womöglich Russland Grund, dem Westen zu misstrauen? Wodurch werden die Spannungen zwischen Ost und West befeuert? Und wie lassen sie sich lösen? Ein deutscher Journalist, ein Schriftsteller aus Russland - zwei profunde Kenner, zwei gegensätzliche Positionen: Michail Schischkin, vielfach ausgezeichneter Schriftsteller aus Russland, kritisiert scharf Putins autoritäre Herrschaft und die Politik des Kreml. Fritz Pleitgen, langjähriger ARD-Korrespondent in Moskau, verurteilt das Vorgehen des Westens als arrogant und fahrlässig. - Ein erhellender Dialog zweier ausgewiesener Experten, gestützt auf persönliche Erfahrung und kluge politische Analyse. So konträr ihre Positionen auch sind, in einem sind sich beide einig: Verständigung ist möglich.

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Sarah Wiener
Mittwoch, 20. März 2019 19:30 Uhr | Erfurt

Bienenleben. Vom Glück, Teil der Natur zu sein Sarah Wiener, Köchin, Umweltaktivistin, Biobäuerin, erzählt von ihrem Leben mit den Bienen. Sie entführt uns in die faszinierende Welt der Tiere, die ein maßgeblicher Indikator für die Gesundheit unseres Lebensraumes sind. Ihr Credo: Bienenvölker sind komplexe Persönlichkeiten, sie verfügen über spezifische Charaktere und Eigenschaften, und sie können uns lehren, wie ein funktionierendes Gemeinwesen mit Werten wie Solidarität, Vertrauen, Arbeitsteilung und Demokratie entsteht. Wenn die Bienen verschwinden, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben, soll Albert Einstein gesagt haben. Dass ohne die Bestäubungsleistung der Bienen den Pflanzen - und damit uns Menschen - die Lebensgrundlage entzogen ist, weiß inzwischen jedes Kind. Sarah Wiener nimmt uns mit auf eine abenteuerliche Reise durch den Lebenszyklus eines Bienenvolkes, und sie erzählt, welche Bedeutung das Imkern und die Beschäftigung mit den Bienen für sie haben.

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Lea - Offene Lesebühne
Mittwoch, 20. März 2019 19:30 Uhr | Erfurt

LEA ist die offene Lesebühne Erfurter Autoren, bei der von der Kurzgeschichte über das Gedicht bis hin zum Drama alles Selbstverfasste gelesen werden kann. Als Zugabe wird für jede Veranstaltung ein bereits bekannter Autor eingeladen, außerdem sorgen Thüringer Musiker für die musikalische Umrahmung. Durch den Abend führt Andreas Budzier. LEA wird getragen von den Vereinen Highslammer, Literarische Gesellschaft Thüringen und Erfurter Herbstlese und von der Thüringer Staatskanzlei unterstützt.

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Rafik Schami
Donnerstag, 21. März 2019 19:30 Uhr | Erfurt

Ich wollte nur Geschichten erzählen Am 19. März 1971 landete in Frankfurt am Main das Flugzeug, das Rafik Schami nach Deutschland brachte. Die Entscheidung, seine Heimat Syrien zu verlassen, war ein Sprung ins kalte Wasser - und in die Freiheit. In Texten, die sich wie Mosaiksteine zu einem bunten Gemälde zusammenfügen, erzählt er in seiner unnachahmlichen Art Heiteres, Komisches und Ernsthaftes aus dem Leben eines Exilautors. Zum ersten Mal hebt Rafik Schami ein bisschen den Vorhang und zeigt, welche abenteuerlichen Hürden er bei seinem literarischen Schaffen überwinden musste. Eine spannende Lektüre für alle Fans und Freunde seiner Literatur - und für Neugierige. ''Erst der Gang ins sprachliche Exil war die Geburt des Autors. Eine Fremdsprache musste auf literarischem Niveau erworben und nicht nur aufs Papier, auch auf die Zunge gebracht werden. Denn Schami entschied sich, seine Texte auch in freier Rede vorzutragen. Wie er das bewerkstelligt hat, ist nicht nur für Digital Natives aufschlussreich. In den 35 Jahren seiner Karriere hat der heute 71-jährige Romancier diverse Genres bedient. Der rote Faden seines Werks wird auch im vorliegenden Buch weitergesponnen: Es ist seine Stimme gegen die syrische Despotie.

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Birgit Vanderbeke
Freitag, 22. März 2019 19:30 Uhr | Erfurt

''Alle, die vor uns da waren'' Die Erzählerin dieses autobiografischen Romans, mittlerweile selbst Großmutter, spürt den Fäden und Verbindungen zwischen den Generationen nach: Was bewog die eigene Großmutter, Ostende zu verlassen und ihrem 14-jährigen Sohn Gaston, der sich der deutschen Wehrmacht angeschlossen hatte, nach Deutschland zu folgen? Wie hielt sie, die nie wieder nach Belgien zurückkehrte, das Leben in der Fremde aus? Und wie können diese Erinnerungen in Zeiten, die erneut von Flucht und Vertreibung geprägt sind, Trost und Hilfe sein?

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Nora Gomringer und Philipp Scholz
Samstag, 23. März 2019 19:30 Uhr | Erfurt

PENG PENG PARKER Dorothy Parker war eine vielschichtige Frau: Dichterin, Geliebte, Werbetexterin und Oscar-Nominee. Ihr lyrisches Werk ist witzig und lakonisch, mal zart, mal hart. Niemand hat so seufzend, so verlachend über die Liebe und das Rangeln zwischen den Geschlechtern geschrieben wie Dorothy Parker und uns dabei Karikaturen und fein linierte Portraits der Boulevardlöwen und -löwinnen ihrer Zeit hinterlassen. Ein New York der 20er Jahre ohne diese Ikone ist undenkbar. Aus der Fülle von Parkers Spott-, Humor- und Liebesgedichten für Kollegen, Hunde und Männer haben Gomringer und Scholz, die in den letzten Jahren mit ihrer CD PENG PENG PENG für Furore gesorgt haben, erstaunliche Songs geschaffen. Melodiös und rhythmisch, witzig und eigen weicht das Duo jenes Schwarzweiß alter Fotos und klingender Pianotasten auf zu Melodien, die schon lange zwischen den Zeilen stehen.

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Franz Müntefering
Sonntag, 24. März 2019 11:00 Uhr | Erfurt

Unterwegs. Älterwerden in dieser Zeit Franz Müntefering hat mit 78 Jahren seine Betrachtungen und Erfahrungen über das Älterwerden in unserer Zeit aufgeschrieben. Vor dem Hintergrund seiner Biografie entwickelt er seine Gedanken zum Älterwerden im Ehrenamt, als Sozialdemokrat, als Deutscher, als Bücherfreund, das Älterwerden mit der Demokratie und mit Blick auf die Zukunft. Durchweg optimistisch ist sein Buch nicht. Aber doch getragen von der Zuversicht in die Gestaltbarkeit der Dinge, abhängig von der Bereitschaft zum Engagement und vom Mut zum Handeln: in Politik, Gesellschaft und persönlich. -Älter werden heißt leben. Eine spannende Sache, die für die meisten von uns länger hält als je zuvor bei Menschen. Und die uns Gelegenheit und Mitverantwortung gibt, unterwegs zu bleiben und uns einzumischen. Zu sagen, wie es war, wie es ist und wohin die Reise gehen muss. Es geht um das alltägliche Leben im Älterwerden, um Mobilität und Begegnung, um Gesundheit und ums Sterben. Um Laufen und Lernen und Lachen. Um Solidarität zwischen Menschen und mit besonderer Dringlichkeit um die Lebenschancen der jungen Generation. Um Europa! Und um unsere Demokratie.

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Mein Lieblingsbuch mit Dr. Tobias Knoblich
Sonntag, 24. März 2019 15:00 Uhr | Erfurt

Tobias J. Knoblich, Jahrgang 1971, leitet seit 1. Februar als Beigeordneter des Oberbürgermeisters das Dezernat Kultur und Stadtentwicklung in Erfurt. In Zwickau geboren, studierte er nach einer Ausbildung zum Verkehrskaufmann an der Humboldt-Universität zu Berlin Kulturwissenschaft, Europäische Ethnologie und Kulturpolitik. Nach seiner Promotion an der Universität Hildesheim am Institut für Kulturpolitik war Knoblich unter anderem für das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst sowie als Geschäftsführer für den Landesverband Soziokultur Sachsen in Dresden tätig. Von 2011 bis Anfang 2019 wirkte er als Kulturdirektor in Erfurt. Bereits mit einem Vertrag als ''Berufsmäßiger Stadtrat'' in Bayreuth ausgestattet, kandidierte der 48-Jährige für nicht wenige Beobachter der politischen Szene in der Thüringer Landeshauptstadt im Herbst 2018 überraschend für das Amt des Beigeordneten - und setzte sich in der geheimen Wahl im Stadtrat gegen die Amtsinhaberin durch. Knoblich ist Lehrbeauftragter am Masterstudiengang Kulturmanagement und Kulturtourismus der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) und steht seit November als Präsident der bundesweiten Kulturpolitischen Gesellschaft vor. Der gelernte Fagottist mit einem Oberstufenabschluss des Schuman-Konservatoriums seiner sächsischen Heimatstadt publiziert regelmäßig zu Fragen der Kulturpolitik und des Kulturmanagements.

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Bela B Felsenheimer
Montag, 25. März 2019 18:00 Uhr | Erfurt

Scharnow In Scharnow, einem Dorf nördlich von Berlin, ist der Hund begraben. Scheinbar. Tatsächlich wird hier gerade die Welt gewendet: Schützen liegen auf der Lauer, um die Agenten einer Universalmacht zu vernichten, ein mordlustiges Buch richtet blutige Verheerung an, und mittendrin hat ein Pakt der Glücklichen plötzlich kein Bier mehr. Wenn sich dann ein syrischer Praktikant für ein Mangamädchen stark macht, ist auch die Liebe nicht weit.

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Bela B Felsenheimer
Montag, 25. März 2019 21:00 Uhr | Erfurt

Scharnow In Scharnow, einem Dorf nördlich von Berlin, ist der Hund begraben. Scheinbar. Tatsächlich wird hier gerade die Welt gewendet: Schützen liegen auf der Lauer, um die Agenten einer Universalmacht zu vernichten, ein mordlustiges Buch richtet blutige Verheerung an, und mittendrin hat ein Pakt der Glücklichen plötzlich kein Bier mehr. Wenn sich dann ein syrischer Praktikant für ein Mangamädchen stark macht, ist auch die Liebe nicht weit.

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Wolfram Eilenberger
Dienstag, 26. März 2019 19:30 Uhr | Erfurt

Zeit der Zauberer Wolfram Eilenberger, Bestsellerautor, langjähriger Chefredakteur des -Philosophie Magazins- und der wohl begabteste und zurzeit auffälligste Vermittler von Geistesgeschichte im deutschsprachigen Raum, erweckt die Philosophie der Zwanziger Jahre und mit ihr ein ganzes Jahrzehnt zwischen Lebenslust und Wirtschaftskrise, Nachkrieg und aufkommendem Nationalsozialismus zum Leben. Der kometenhafte Aufstieg Martin Heideggers und dessen Liebe zu Hannah Arendt. Der taumelnde Walter Benjamin, dessen amour fou auf Capri mit einer lettischen Anarchistin ihn selber zum Revolutionär macht. Der Genius und Milliardärssohn Wittgenstein der, während er in Cambridge als Gott der Philosophie verehrt wird, in der oberösterreichischen Provinz vollkommen verarmt Grundschüler unterrichtet. Und schließlich Ernst Cassirer, der Jahre vor seiner Emigration in den bürgerlichen Vierteln Hamburgs am eigenen Leib den aufsteigenden Antisemitismus erfährt. In den Lebenswegen und dem revolutionären Denken dieser vier Ausnahmephilosophen sieht Wolfram Eilenberger den Ursprung unserer heutigen Welt begründet. Dank der großen Erzählkunst des Autors ist uns der Rückblick auf die Zwanziger Jahre zugleich Inspiration und Mahnung, aber in allererster Linie ein mitreißendes Lesevergnügen.

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