Eine autobiografische Theaterreise
Zwischen Punk und Generationen – Das Theaterstück erzählt persönliche Geschichten
WINTERKIND ist eine autobiografische Theaterreise durch scheinbar vergangene Zeiten – mit Hang zum Punk und dem Versuch, das Schweigen zwischen den Generationen zu brechen. Das Stück reist seit November 2024 durch Deutschland und macht am 15. November 2026 Station. Veranstaltet von der Gedenkstätte Amthordurchgang und gefördert durch die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur sowie die Friedrich-Ebert-Stiftung.
Aufwachsen im DDR-Regime – persönliche Erlebnisse im Fokus
Wie Kinder im totalitären Regime der DDR aufgewachsen sind und welche lebenslangen Folgen das für viele von ihnen hat, ist lange nicht Teil der öffentlichen Debatte gewesen. Erst Jahrzehnte später finden mehr und mehr DDR-Kinder eine Sprache dafür und drängen damit in den gesellschaftlichen Diskurs. Lykke Langer, Protagonistin des Stücks, erzählt von ihrer Kindheit, die von Aufenthalten in Krippen und Kinderheimen, Leistungssport, Ausreise-Anträgen und familiären Verstrickungen mit der Staatssicherheit geprägt ist. Im Stück spielt Lykke Langer als Solo-Performerin sich selbst – distanziert und nah, ironisch, tragisch, bitter und witzig. Weitere Stimmen aus Gesprächen und Interviews, projizierte Bilder aus der Vergangenheit sowie animierte Videos ergänzen die Erzählung und machen das Theatererlebnis zu einem vielschichtigen und eindrucksvollen Abend.
Abb. 1: Winterkind – Kerstin Nussbaecher

