Leipziger Synagogalchor
Samstag, 16. März 2024 - Beginn: 19:30

Leipziger Synagogalchor

Rathaus / Rathaussaal
Markt 1
07545 Gera
ab 9,60 € *

Gesänge aus der Synagoge und jüdische Chormusik Die Schönheit und Kraft, das Berührende und... mehr

Gesänge aus der Synagoge und jüdische Chormusik


Die Schönheit und Kraft, das Berührende und Erhabene liturgischer Chorwerke des 19. und 20. Jahrhunderts, komponiert für die Synagogen Mittel- und Osteuropas, von Berlin bis Odessa. Drei Leipziger Komponisten gilt es wiederzuentdecken: den Chorleiter Barnet Licht, den Organisten Herman Berlinski und nicht zuletzt den Kantor Samuel Lampel und dessen Gesänge für den Schabbat. Im zweiten Teil folgen filigrane, klangvolle und mitreißende Bearbeitungen jiddischer Lieder, die im Lauf der Jahrzehnte von namhaften Arrangeuren für den Chor, seine Solisten und Klaviervirtuosen geschaffen wurden. Werke von Werner Sander dürfen dabei nicht fehlen, im Nachklang zu seinem 120. Geburtstag und dem 50. Todestag im Jahr 2022.

1945 emigrierte der Musikpädagoge, Chasan und Dirigent Werner Sander aus Breslau nach Thüringen. In Meiningen wirkte er als Musiklehrer und Chorleiter, bevor er 1950 als Kantor und Religionslehrer an die jüdische Gemeinde in Leipzig berufen wurde. Hier gründete er 1962 mit nichtjüdischen Mitgliedern den Leipziger Synagogalchor. Es war ihm ein dringendes Anliegen, die Chorwerke, die vor der Schoah in den liberalen Synagogen Mittel- und Osteuropas gesungen wurden, vor dem Vergessen zu bewahren. Für jiddische Lieder schuf er Chorarrangements und begründete damit eine langjährige Tradition. Das erste Konzert fand im Mai 1963 in der Dresdner Synagoge Fiedlerstraße statt. Es sollten bis heute ca. 800 Veranstaltungen im In- und Ausland folgen, nach Sanders Tod 1972 unter der Leitung von KS Helmut Klotz, ab 2012 unter Ludwig Böhme und seit 2022 unter dem Dirigat von Philipp Goldmann. Mehrfach gastierte der Chor in Thüringen, in den Synagogen von Erfurt und Berkach, in Konzertsälen auf der Wartburg, in Jena und Altenburg oder in den Kirchen von Suhl, Apolda, Mühlhausen, Eisenach und Gera.

Anja Pöche - Sopran, DE
Robert Pohlers - Tenor, DE
Tilmann Löser - Klavier, DE
Philipp Goldmann - Künstlerische Leitung, DE

32. JÜDISCH-ISRAELISCHE KULTURTAGE THÜRINGEN
Vom 6. bis 24. März 2024 mit über 60 Veranstaltungen und über 100 Künstler:innen und Referent:innen in zwölf Städten Thüringens.
Jüdisch - Israelisch - Vielfältig - Lebendig - Authentisch - Nahbar - Überraschend - das sind die Jüdisch-Israelischen Kulturtage in Thüringen!

Dauer der Veranstaltung: 1,5 Stunden

Samstag, 16. März 2024
Beginn: 19:30
Einlass: 19:00 Uhr
Förderverein für jüdisch-israelische Kultur in Thüringen e.V.
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Informationen für Rollstuhlfahrer
Rollstuhlfahrerhinweis: Rollstuhlfahrer zahlen den ermäßigten Preis und die Begleitperson erhält freien Eintritt. Dafür bitte 1 Karte in der entsprechenden Ermäßigung buchen (Rollstuhlfahrer + Begleiter).
Informationen für Menschen mit Behinderung
Schwerbehinderte mit dem Merkzeichen B im Ausweis zahlen den ermäßigten Preis und die Begleitperson erhält freien Eintritt. Dafür bitte 1 Karte in der entsprechenden Ermäßigung buchen (Schwerbehindert + Begleiter).
Veranstaltungshinweise
Rabatt
Ermäßigten Eintritt erhalten Schüler:innen, Studierende, Bufdis und FSJler:innen mit Freiwilligenausweis und Personen mit Sozialausweis gegen Vorlage eines entsprechenden Nachweises.
Kinder
Freier Eintritt bis einschließlich 10 Jahre
Rathaus / Rathaussaal
Markt 1
07545 Gera