Erfurter Frühlingslese

 

Erfurter Frühlingslese

 

In den Monaten März und April erwarten wir wieder interessante Autorinnen und Autoren mit ihren neuen Büchern in Erfurt. Gerade im März, wenn sich die Buchbranche in Leipzig trifft, sind viele, auch internationale, Schriftsteller rund um den Messetermin zu Lesereisen unterwegs. So etwa Assaf Gavron aus Israel mit seinem Buch „Achtzehn Hiebe“, das in die Zeit der Staatsgründung Israels führt. Diese jährt sich im Mai zum 70. Mal, und Assaf Gavron gehört zu den kritischen Stimmen in seinem Land.

Sigrid Damm spürt dem Lebensweg ihres Vaters, den sie bis zu seinem Tod ablehnte, nach. Monika Marons Heldin Mina muss das Chaos in ihrem Kopf in den Griff bekommen – ein Roman als provokantes Stimmungsbild unserer Zeit. Der Schauspieler Axel Ranisch stellt sein Romandebüt vor. Sascha Lange erzählt in „Behind the Wall“ von der besonderen Depeche Mode-Fankultur in der DDR. Bei den Veranstaltungen mit Moritz Netenjakob und Elena Uhlig kommen Unterhaltung und Spaß ganz bestimmt nicht zu kurz.

Im Kultur: Haus Dacheröden, das der Verein Erfurter Herbstlese seit April 2017 betreibt, bieten wir all’ jenen, die sich für das Handwerk des Schreibens interessieren, mit Schreibwerkstätten für Erwachsene wie für Jugendliche und der Vortragsreihe „Traumberuf: Schriftsteller?“ vielfältige Informationen und ganz praktische Unterstützung.

Wir danken allen Partnern und Sponsoren für ihre kontinuierliche Unterstützung, namentlich der Sparkasse Mittelthüringen, dem Hotel Krämerbrücke, der Buchhandlung Hugendubel, der Zentralklinik Bad Berka und der Universität Erfurt sowie TA, TLZ und MDR Thüringen. Wir wünschen Ihnen anregende Veranstaltungen und interessante Begegnungen!

Ihr Verein Erfurter Herbstlese

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Moritz Netenjakob
Donnerstag, 1. März 2018 19:30 Uhr | Erfurt

Satirische LesungDaniel hat die Nase voll von seinem Job. Mutig wirft er alles hin und erfüllt sich gemeinsam mit seiner Frau Aylin einen alten Traum: das eigene Café! Jetzt hat er nur noch ein einziges Problem: Die Realität.

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 Mein Lieblingsbuch
Sonntag, 4. März 2018 11:00 Uhr | Erfurt

Mit Knut Kreuch Gothas Oberbürgermeister Knut Kreuch zählt zu den umtriebigsten Kommunalpolitikern des Landes. Er unterhält nicht nur beste Kontakte in die Fürstenhäuser des Kontinents und darf hin und wieder sogar der Queen die Hand schütteln, er machte auch seinen Geburtsort Wechmar zum Stammort der Familie Bach. Als Präsident des Deutschen Trachtenverbandes schlüpft er auch gern selbst in ein historisches Kostüm. Interessant zu erfahren, welche Bücher ihn auf seinem bisherigen aufregenden Lebensweg begleiteten. Bevor Knut Kreuch seine drei literarischen Favoriten verrät, können sich die Gäste bei einem französischen Frühstück auf einen kurzweiligen Vormittag einstimmen.

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Monika Maron
Dienstag, 6. März 2018 19:30 Uhr | Erfurt

Mina Wolf, Journalistin und Gelegenheitstexterin, opfert den Sommer, um einen Aufsatz über den Dreißigjährigen Krieg für die Festschrift einer Kleinstadt zu schreiben.

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'Neu aufgeblättert': Erich Kästner
Donnerstag, 8. März 2018 19:30 Uhr | Erfurt

Reihe „Neu aufgeblättert -Das Blaue Buch. Geheimes Kriegstagebuch 1941-1945. Vorgestellt vom Herausgeber Sven Hanuschek Erstmals macht der Atrium Verlag Erich Kästners geheimes Kriegstagebuch einer breiten Öffentlichkeit zugänglich. Das Blaue Buch liefert einen einzigartigen Bericht aus dem Inneren des >Dritten Reichs< und füllt die bisherige Leerstelle in Erich Kästners Leben und Werk.
Über das Buch
Nachdem Erich Kästner 1933 von den Nazis als Autor verboten worden war, entschloss er sich, ein geheimes Tagebuch zu führen. Dazu griff er auf ein blau eingebundenes, unbeschriftetes Buch zurück, das er in seiner Bibliothek versteckte: »Bis Ende November 1943 stand >Das Blaue Buch<, aufs Sichtbarste verborgen, zwischen viertausend anderen Büchern im Regal. Dann steckte ich es, da die Luftangriffe auf Berlin bedenklicher wurden, zu dem Reservewaschbeutel, der Taschenlampe, dem Bankbuch und anderen Utensilien in die Aktenmappe, die ich kaum noch aus den Händen ließ.« Von 1941 bis Kriegsende schrieb Kästner auf, was sich an der Front und in Berlin ereignete, notierte Heeresberichte und Massenexekutionen ebenso wie Kneipenwitze über Goebbels und Hitler, die schon bald nur noch hinter vorgehaltener Hand gemacht wurden. Er dokumentierte seinen zunehmend von Stromsperren und Bombenangriffen geprägten Alltag bis zur Kapitulation im Mai 1945 und berichtete, was sich in den Monaten danach abspielte.
Die von Sven Hanuschek in Zusammenarbeit mit Silke Becker und Ulrich von Bülow heraus-gegebene und umfangreich kommentierte Ausgabe umfasst neben Kästners Kriegstagebuch auch seine gesammelten Notizen für einen Roman über das >Dritte Reich<, ein umfangreiches Vorwort sowie zahlreiche Zeitungsartikel, die Kästner im Blauen Buch aufbewahrte.

Der Autor und der Herausgeber
Der Auto
Erich Kästner, 1899 in Dresden geboren, begründete gleich mit zwei seiner ersten Bücher seinen Weltruhm: Herz auf Taille (1928) und Emil und die Detektive (1929). Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurden seine Bücher verbrannt, sein Werk erschien nunmehr in der Schweiz beim Atrium Verlag. Erich Kästner erhielt zahlreiche literarische Auszeichnungen, u. a. den Georg-Büchner-Preis. Er starb 1974 in München.
Der Herausgeber
Sven Hanuschek, geb. 1964, ist Germanist und Publizist und gilt als international führender Kästner-Experte. Er lehrt Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Über Erich Kästner veröffentlichte Sven Hanuschek die Biografie Keiner blickt dir hinter das Gesicht (1999) und eine Monografie (2004); im Atrium Verlag gab er 2003 unter dem Titel Dieses Na ja!, wenn man das nicht hätte! Briefe Kästners heraus sowie 2013 Der Gang vor die Hunde und 2015 den Erzählungsband Der Herr aus Glas.

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Axel Ranisch
Freitag, 9. März 2018 19:30 Uhr | Erfurt

Nackt über Berlin Axel Ranisch erzählt in seinem Romandebüt von Jannik und Tai, von ihren Mitschülern Fetti und Fidschi genannt, die aus Versehen ihren Direktor in seiner eigenen Wohnung gefangen halten. Aus dem Spaß wird schnell eine handfeste Entführung, und Jannik muss sich entscheiden, wie weit er für seine zarte Liebe zu Tai gehen möchte. Eine Coming-of-Age-Geschichte, wunderbar erzählt vom Darsteller des Schröder in den TV-Verfilmungen der „Zorn-Krimis.

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Susanne Fröhlich
Montag, 12. März 2018 19:30 Uhr | Erfurt

Verzogen Andrea erfüllt Paul einen lang gehegten Herzenswunsch und zieht mit ihm aufs Land. Und zwar wirklich aufs Land - dahin, wo Fuchs und Hase sich am Waldrand gute Nacht sagen, der nächste Supermarkt eine halbe Autostunde entfernt ist und die Feldwege sich am Dorfausgang in der Unendlichkeit verlieren. Allerdings - so die Vereinbarung - nur zur Probe für ein Jahr! Wie das wohl wird? Während Paul voller Elan die Praxisvertretung für den ansässigen Orthopäden übernimmt, muss Andrea feststellen, dass das Landleben gar nicht so ist, wie sie sich das vorgestellt hat. Keine endlosen Tage in absoluter Abgeschiedenheit und Ruhe. Als Frau Doktor ist Andrea gleich im ganzen Dorf bekannt und spätestens als ihr Ex-Schwiegervater Rudi zu ihnen zieht, wird klar, dass es hier kein Privatleben gibt.

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Ranga Yogeshwar
Mittwoch, 14. März 2018 19:30 Uhr | Erfurt

Nächste Ausfahrt Zukunft. Geschichten aus einer Welt im Wandel Was bleibt? Was ändert sich? Und was macht das mit uns? In seinem neuen Buch blickt Ranga Yogeshwar aus seiner ganz speziellen Perspektive auf unsere sich rasch wandelnde Welt. Die digitale Revolution, Fortschritte in der Gentechnik oder die Entwicklungen der künstlichen Intelligenz greifen auf fundamentale Weise in unser Leben ein. Ein informatives, aber auch sehr unterhaltsames Buch. Innovationssprünge sind häufig gleichbedeutend mit Krisen. Wir erfahren derzeit eine epochale Umbruchphase so wie einst, als das Mittelalter durch die Renaissance abgelöst wurde oder die Moderne das Bürgertum erschütterte. Doch oft betrachten wir das Neue mit alten Augen und verkennen, dass der Fortschritt uns selbst verändert. Für Ranga Yogeshwar ist die eigene unmittelbare Erfahrung entscheidend. So berichtet er von seinen Besuchen in einem Klonlabor in Südkorea, einer Auswilderungsstation auf Sumatra, von unterirdischen Eishöhlen auf Spitzbergen oder den zerstörten Atomanlagen in Fukushima. In einem Selbstversuch testet er, wie man mit einem »infizierten« Handy abgehört werden kann. Oder erinnert sich, wie sein indischer Großvater die erste mobile Bibliothek einführte, um Menschen den Zugang zu den Wissensschätzen der Vergangenheit zu ermöglichen. Solche Erlebnisse, Experimente und Reminiszenzen inspirieren ihn, engagiert und kritisch über unsere Welt im Wandel nachzudenken und den Fortschritt in seinem Gesamtzusammenhang zu begreifen.

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Wolfgang Schorlau
Donnerstag, 15. März 2018 20:15 Uhr | Erfurt

Der große Plan. Denglers neunter Fall Endlich, die mageren Jahre für den Stuttgarter Privatermittler Georg Dengler sind vorbei! Zum ersten Mal ergattert er einen wirklich gut bezahlten Auftrag: Das Auswärtige Amt will, dass er nach der entführten EU-Mitarbeiterin Angela Förster sucht. Dengler stößt bei seinen Recherchen auf das größte Geheimnis der sogenannten Griechenlandrettung: Auf welchen Konten sind die vielen Milliarden europäischer Steuergelder letztlich gelandet? Als er die Namen der Personen und Institutionen ermittelt, die diese gewaltigen Summen kassiert haben, gerät er selbst ins Visier und droht an seinem bisher größten Fall zu scheitern. Durch die Verfilmungen der Dengler-Fälle fürs ZDF sind Wolfgang Schorlaus Bücher noch populärer geworden.

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Freitag, 16. März 2018 19:30 Uhr | Erfurt

Offene Lesebühne Gefördert von Highslammer e.V., Literarische Gesellschaft Thüringen und Thüringer Staatskanzlei Das erste Mal auf einer Bühne stehen. Das erste Mal seinen Text und sich selber präsentieren. Das Publikum wartet gespannt. Einatmen, ausatmen. Das erste Wort erklingt.. Die offenen Lesebühnen VORLAUT und LEA - Lesebühne Erfurter Autoren kooperieren und eröffnen Schreibenden die Möglichkeit, ihre Texte öffentlich vorzutragen. Zehn Minuten auf der Bühne sind jedem und jeder gegeben, die es zu füllen gilt. Die Vortragenden können die Textart frei wählen, alles ist erlaubt und erwünscht. Unterstützt werden sie von einem eingeladenen Autor und einem Musik-Act. VORLAUT ist das gemeinsame Projekt von Elisabeth Reck und Levin Simmet im Rahmen ihres Freiwilligen Sozialen Jahres, das Elisabeth bei der Erfurter Herbstlese und Levin beim Kino mon ami in Weimar absolviert. Sie arbeiten mit LEA zusammen, die von Andreas Budzier geleitet wird.

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Assaf Gavron
Sonntag, 18. März 2018 11:00 Uhr | Erfurt

Achtzehn Hiebe Eitan ist Taxifahrer im heutigen Tel Aviv. Als er den Auftrag bekommt, eine charmante alte Dame täglich zum Friedhof zu fahren, ändert sich für ihn alles. Die Lebensgeschichte von Lotta Perl fasziniert ihn, und er erfährt langsam mehr über ihre große Liebe zu dem britischen Soldaten, den sie gerade begraben hat, und über das Leben in Palästina kurz vor der Gründung des Staates Israel. Als Lotta plötzlich spurlos verschwindet, will Eitan herausfinden, was geschehen ist - jetzt, in Tel Aviv, und damals in Haifa.

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