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Mein Lieblingsbuch mit Kai Uwe Schierz
Sonntag, 23. Juni 2019 16:00 Uhr | Erfurt

Kai Uwe Schierz ist seit 2011 Direktor aller Erfurter Kunstmuseen, zu denen neben dem Angermuseum und der Kunsthalle auch die Galerie Waidspeicher im Kulturhof Krönbacken und Schloß Molsdorf gehören. Am 23. Juni wird er Gast im Kultur: Haus Dacheröden sein, um im Gespräch mit Dirk Löhr etwas über sein Verhältnis zum Buch und zum Lesen zu ''verraten''. Vier Titel rangieren augenblicklich auf seiner persönlichen ''Hitliste''. Über sein besonderes Verhältnis zu (diesen) Büchern ließ der bekannte Gast bereits im Vorfeld wissen: ''Meine bevorzugte Lektüre ist für mich einerseits alltägliches Lebensmittel als Denkmittel für den Alltag, für die Ausbildung und Erweiterung meines Verständnisses der Welt, in der ich lebe. Neben Zeitgenossen wie Precht oder Harari lese ich auch immer mal wieder gern in den Essays von Montaigne und wundere mich, wie modern sein Denken ist. Das Wundern beim Lesen geht einher mit dem Wohlfühlen beim Lesen. Ich möchte mich ja nicht langweilen. Precht oder Harari als publizierende und gern auch mal provozierende Universalisten im Denken sehe ich in der Tradition der lebensphilosophischen Essays von Montaigne. Sie argumentieren subjektiver, als es auf den ersten Blick erscheint. Andererseits besteht meine bevorzugte Lektüre aus Poesie oder Dichtung, in der die Sprache sich selbst bewusst wird. Da wird Lesen zum Abenteuer. Baudelaire und Rimbaud, T. S. Eliot, James Joyce und William Carlos Williams, Rainer Maria Rilke und Arno Schmidt. Stets nur in kleinen Häppchen, in geringer Dosis; anders kann ich die nötige Konzentration nicht halten. Und letztes Jahr eben Saint-John Perse. Den kannte ich nicht, ich folgte der indirekten Empfehlung eines der wichtigen deutschen Bildhauer der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts, Rolf Szymanski (1928-2013), der in seinen Werktiteln auf die Poesie von Perse verwies. Hier geht Sprache an Grenzen, das finde ich abenteuerlich. An Grenzen des Schreib- und Sprechbaren, an Grenzen des Verstandes, eigentlich jeweils unübersetzbar in andere Sprachen. Es wird dennoch versucht, und ich bin allen sprachmächtigen Übersetzer-innen dankbar, die es versuchen. Auch Stiletts Neuübersetzung von Montaigne hat uns neue Facetten der Essays und einen neuen Renaissanceautor beschert. Diese Leistungen werden oft zu wenig beachtet, geschweige gewürdigt. Aber wer Sprache nicht nur als Vehikel nutzt, sondern als Sprache liebt, der versteht, wie viel diese Leute leisten.

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Rüdiger Safranski
Sonntag, 23. Juni 2019 16:00 Uhr | Ettersburg

Es vergeht, um wiederzukehren Rüdiger Safranski liest aus seiner unveröffentlichten Biografie. Und GESPRÄCH mit Jan Urbich

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(14) Viva Italia 2
Sonntag, 23. Juni 2019 17:00 Uhr | Schmalkalden

MDR-Sinfonieorchester | Raphaela Gromes - Violoncello Andrea Marcon, Dirigent Werke von Kraus, Boccherini und Mendelssohn Bartholdy Die perfekte Imperfektion sei das Geheimnis, um authentische Musikerlebnisse zu erzeugen, sagt der Originalklangspezialist Andrea Marcon. Im Rahmen des MDR-Musiksommers steht er nun erstmals am Pult des MDR-Sinfonieorchesters und gibt einen Eindruck von seinem Musikverständnis. Wenn ein Experte für Alte Musik, ein modernes Sinfonieorchester und ein klassisch-romantisches Programm aufeinandertreffen, entstehen immer besonders intensive musikalische Momente. Marcons Interpretationen scheinen stets dem Augenblick zu entspringen. Das macht sie so lebendig und energetisch. Zur Sommermusik in Schmalkalden hat er eine Cellistin an seiner Seite, die diese Fähigkeiten teilt: Raphaela Gromes' Musiksommerdebüt in der vergangenen Saison hat derart begeistert, dass eine prompte Wiedereinladung Ehrensache ist.

ab 37,00 €
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Drei Tage auf dem Land
Sonntag, 23. Juni 2019 18:00 Uhr | Weimar

Ein heißer Sommer auf dem Lande: Gutsbesitzer Arkadij bewirtschaftet ein weitläufiges Grundstück in der Einöde und lebt dort mit seiner Ehefrau Natalja, Pflegetochter Vera und dem gemeinsamen Sohn Kolja. Dessen neuer Hauslehrer Beljajew bringt die Ödnis des Landlebens, die vor allem Natalja nervt, gehörig in Bewegung. Denn nicht nur sie verliebt sich in den 20 Jahre jüngeren Angestellten, auch Vera verfällt ihm. Ihr wiederum macht ein reicher, aber einfältiger Nachbar Avancen. Beljajew vergnügt sich derweil mit dem Hauspersonal, doch eine Affäre mit der Hausherrin ist auch nicht zu verachten. Rakitin, eng befreundet mit der Familie und seit Jahren unglücklich in Natalja verliebt, darf im allgemeinen Gebalze nur noch als sarkastischer Zuschauer agieren. In Patrick Marbers Stück kreisen verliebt-verlorene Seelen umeinander und suchen ihr persönliches Glück stets im Anderen statt in sich selbst. Die Figuren leiden unter schrecklicher Langeweile und erhoffen sich in der Schwärmerei einen Ausweg. Und das alles in sengender Hitze. Marbers Bearbeitung des 1855 erschienenen Dramas von Turgenjew lebt von Leichtigkeit, Humor und Mitgefühl für die Figuren, denn ''jeder ist ein Witz, den er selbst nicht versteht'' - und darüber lässt sich sehr gut lachen.

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Sonntag, 23. Juni 2019 18:10 Uhr | Ilmenau

Auf einer der steilsten Bahnstrecke Deutschlands inszeniert das Eisenbahntheater Das Letzte Kleinod eine außergewöhnliche Theatervorstellung. Für das Stück SPITZKEHRE erzählten Zeitzeugen aus einer Epoche, als in Stützerbach noch Hunderte in der Glasindustrie arbeiteten, Manebacher Fabriken Karnevalsmasken nach Übersee exportierten und Reisezüge Feriengäste direkt aus der fernen Hauptstadt an den Rennsteig brachten. Die Zuschauer der Theatervorstellung SPITZKEHRE steigen am Ilmenauer Bahnhof in den Theaterzug um und erleben die Geschichte der Landschaft in großen Bildern an acht Stationen. Dabei hält der Zug nicht nur an den Bahnhöfen, sondern auch im Wald, am Bach und in einem Felseneinschnitt. Gespielt wird die Vorstellung vom Ensemble des Eisenbahntheaters sowie von internationalen und lokalen Mitspieler*innen. Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages und von der Thüringer Staatskanzlei. Das Projekt findet in Kooperation mit den Dampfbahnfreunden mittlerer Rennsteig e. V. und der Initiative Solidarische Welt Ilmenau e.V. (ISWI) statt. Bitte warm und wetterfest anziehen.

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Nik Kershaw
Sonntag, 23. Juni 2019 19:00 Uhr | Erfurt

Pop-Hymnen von Nik Kershaw, die zum Standard-Repertoire eines jeden Radio Senders gehören. Nik unterschrieb bei MCA Records in 1983 und stürmte mit I Won't Let The Sun Go Down die Hitparaden im darauf folgendem Jahr. Der Sohn eines Architekten und einer Opernsängerin traf mit seinen Songs und seinem Sound den Nerv der Zeit und schaffte mit Wouldn't It Be good 1984 seinen internationalen Durchbruch. Sein vor 35 Jahren veröffentlichtes Debütalbum Human Racing erlangte Platinstatus. Erfolgreiche Tourneen und weitere Hits wie ''The Riddle'' folgten. 1985 trat Nik u.a. auf dem von Bob Geldof und Midge Ure organisierten Live Aid Konzert auf. Nach weiteren Alben entschied er sich 1989 aus dem Rampenlicht zu verabschieden und arbeitete im Hintergrund als Song-Writer und Produzent. Der Killer-Hit ''The One and Only'' ist beispielsweise von ihm für Chesney Hawkes geschrieben worden. Nik arbeitete u.a. mit Künstlern wie Cliff Richard, Bonnie Tyler, Ronan Keating, Jason Donovan, Nick Carter, Michael W Smith, Connah Reeves, Colin Blunstone, Petula Clark, Gary Barlow, The Hollies, Elton John oder Tony Banks (Genesis). Nik wird immer wieder von Legenden wie Eric Clapton, Miles Davis oder Elton John als einer der besten Songwriter seiner Generation gepriesen. Nik war für 4 Brit Awards nominiert. Neben diversen Film und TV-Projekten für die er Musik schreibt und produziert, veröffentlicht er auch weiterhin Alben unter seinem Namen. Sein aktuelles Album aus dem Jahr 2012 heißt ''Eight''. Natürlich zieht es Nik auch immer wieder auf die Bühne zurück um diese einzigartige Energie der Livekonzerte zu spüren und seine alten sowie aktuellen Songs für all seine Fans weltweit zu spielen.

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Vocal Sampling
Sonntag, 23. Juni 2019 20:00 Uhr | Weimar

''Así de Sampling''-Tour 2019 Diese sechsköpfige - Latin Grammy prämierte - kubanische A-cappella-Gruppe muss man zu den außergewöhnlichsten Acts weltweit zählen. Ausschließlich mit Klängen aus Mund und Händen vermögen sie es das gesamte tonale Spektrum einer ausgewachsenen Salsa-Formation abzudecken. Sie klingen wie ein ganzes Latin-Orchester mit Perkussion, Bläsern und allem, was dazugehört. Dieses Können führte sie an die renommierten Konzertorte der Welt, wie die Royal Albert Hall nach London, der Esplanade Hall Singapore bis ins Opera Theatre in Tel Aviv und die Hollywood Bowl nach L. A. Über die letzten 20 Jahre haben sie ein herausragendes und vielfältiges Programm erarbeitet. Das Timing ist tadellos, ihre Darbietung theatralisch und ihr Repertoire phantasievoll. Sie genießen gerade wegen ihrer Einzigartigkeit die ausgesprochene Achtung von Künstlern wie Bobby McFerrin, Peter Gabriel und Paul Simon. ''Magische Musik ohne Instrumente. Wahrhaft kinoreif.'' (LA Times, USA) Das Menüticket inkl. fester Sitzplatzreservierung Es gibt insgesamt 3 Menüarten, welche ausschließlich im Vorverkauf in Kombination mit einem Normalpreisticket als Menüticket buchbar sind. Auf Wunsch vorab können einzelne Gänge auch in einer vegetarischen Variante serviert werden. - Menüticket VHD - entspricht Eintrittskarte inkl. 3-Gang-Menü (Vorspeise, Hauptgang, Dessert) - Menüticket VH - entspricht Eintrittskarte inkl. 2-Gang-Menü (Vorspeise, Hauptgang) - Menüticket HD - entspricht Eintrittskarte inkl. 2-Gang-Menü (Hauptgang, Dessert) Informationen zum wöchentlich wechselnden Menü erhalten Sie ab sofort auf der Website des Veranstalters unter www.koestritzer-spiegelzelt.de/speisen-im-spiegelzelt Feste Sitzplatzreservierung Grundsätzlich besteht im Köstritzer Spiegelzelt freie Platzwahl. Bei Buchung eines Menüs garantiert der Veranstalter jedoch bis 18:30 Uhr eine feste Sitzplatzreservierung in einer Loge oder an einem 8er-Tisch. Das Auswählen eines bestimmten Sitzplatzes ist im voraus nicht möglich. Der Sitzplatz wird am Tag der Veranstaltung vom Veranstalter festgelegt. Um das Menü in Ruhe genießen zu können, planen Sie bitte genügend Zeit ein. Bitte nehmen Sie daher die reservierten Plätze bis spätestens 18:30 Uhr ein. Das Menü kann nur vor der Vorstellung serviert werden. Während der Veranstaltung sind Bar und Küche geschlossen. Nach 19:00 Uhr ist ein Servieren des Menüs bis Showbeginn zeitlich nicht mehr möglich. Daher behält sich der Veranstalter vor, ab diesem Zeitpunkt die Reservierung aufzulösen und die Plätze den Gästen zur Verfügung zu stellen, die á la carte speisen möchten.

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Christian Brückner, Theresa Kronthaler und Daniel Heide
Sonntag, 23. Juni 2019 20:00 Uhr | Ettersburg

Das Geheime Deutschland. Zum 75. Jahrestag des Attentats vom 20. Juli 1944 Christian Brückner (Sprecher), Theresa Kronthaler (Mezzosopran), Daniel Heide (Klavier) Texte von Friedrich Hölderlin, Karl Wolfskehl, Stefan George, Ernst Kantorowicz, Friedrich Gundolf, Max Kommerell, Claus von Stauffenberg. Musik von Arnold Schönberg ''Das Buch der hängenden Gärten von Stefan George für eine Singstimme und Klavier, op. 15'' und von Anton Webern ''Vier Lieder, nach Stefan George''. Am 20. Juli jährt sich das missglückte Attentat auf Hitler zum 75. Mal. Claus Schenk Graf Stauffenbergs Handeln hatte seine geistigen Voraussetzungen in einer Konzeption, die unter dem Wort ''das geheime Deutschland'' zusammengefasst werden darf. Diese ebenso geschichtsphilosophische Idee wie ästhetische Vorstellung hat eine lange intellektuelle Geschichte, kommt ausdrücklich bei Karl Wolfskehl im Jahr 1910 vor, ist der Titel eines wirkmächtigen Gedichtes von Stefan George (1922). Heute verdunkelt, ja vergessen, hat die Idee eines ''geheimen Deutschland'' mehr als nur den konservativen Widerstand gegen Hitler geformt. Der Abend bietet ein Wiederhören mit der vielleicht eindrucksvollsten deutschen (Sprech-)Stimme: Christian Brückner. Seit Jahrzehnten leiht er nicht nur Schauspielern wie Robert de Niro, Robert Redford oder Gerard Depardieu seine Stimme, er ist auch der große deutsche Poet, der mit seiner unverwechselbaren Art des Phrasierens die eine ganz betörende Magie zu Erzeugen versteht. Die deutsche Mezzosopranistin Theresa Kronthaler ist regelmässiger Gast verschiedener europäischer Opernbühnen und hat sich einen Ruf als Darstellerin besonderer Partien erworben.

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Montag, 24. Juni 2019 18:10 Uhr | Ilmenau

Auf einer der steilsten Bahnstrecke Deutschlands inszeniert das Eisenbahntheater Das Letzte Kleinod eine außergewöhnliche Theatervorstellung. Für das Stück SPITZKEHRE erzählten Zeitzeugen aus einer Epoche, als in Stützerbach noch Hunderte in der Glasindustrie arbeiteten, Manebacher Fabriken Karnevalsmasken nach Übersee exportierten und Reisezüge Feriengäste direkt aus der fernen Hauptstadt an den Rennsteig brachten. Die Zuschauer der Theatervorstellung SPITZKEHRE steigen am Ilmenauer Bahnhof in den Theaterzug um und erleben die Geschichte der Landschaft in großen Bildern an acht Stationen. Dabei hält der Zug nicht nur an den Bahnhöfen, sondern auch im Wald, am Bach und in einem Felseneinschnitt. Gespielt wird die Vorstellung vom Ensemble des Eisenbahntheaters sowie von internationalen und lokalen Mitspieler*innen. Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages und von der Thüringer Staatskanzlei. Das Projekt findet in Kooperation mit den Dampfbahnfreunden mittlerer Rennsteig e. V. und der Initiative Solidarische Welt Ilmenau e.V. (ISWI) statt. Bitte warm und wetterfest anziehen.

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Nerly BigBand und Vokalquartett
Montag, 24. Juni 2019 21:00 Uhr | Erfurt

Die NERLY BIGBAND als feste Institution im kulturellen Leben der Stadt Erfurt mit namenhaften und bestqualifizierten Musikern lädt Sie zu einem Konzert der Extraklasse ein. Zu Gast ist das Vokalquartett der NERLY BIGBAND mit Kerstin Radtke, Jorita Solf, Oliver Debus und Franky Karlson. Sie sind schon als Solisten Stammgäste der Band und präsentieren mit ihrem Sound die ganze Bandbreite der Musikstile. Diese Mischung aus zartem a-cappella-Klang und kraftvollem Bigband Sound geht unter die Haut. Das Konzert 'Summer Feeling' beendet die Frühjahrssaison und stimmt das Publikum auf den Sommer ein.

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